POLITIK
06/01/2016 00:50 CET | Aktualisiert 06/01/2016 02:50 CET

"Einer muss sich doch kümmern" - Mann fährt mit Küchenbeil nach Köln

Polizei

"Ich bin auf dem Weg nach Köln, um mir ein Bild von den sexuellen Belästigungen zu machen. Das Beil benötige ich dazu." Mit diesen zwei Sätzen soll ein 26-Jähriger aus Lünen gegenüber der Polizei gerechtfertigt haben, dass er gestern Vormittag mit einem Küchenbeil in der Jacke Zug gefahren ist.

Was der Mann unter "helfen" verstand, lies er offen. Schließlich liegt Silvester bereits einige Tage zurück.

Beamte der Bundespolizei hatten ihn aus dem Verkehr gezogen. Aufgefallen war er zuvor bei einer Fahrkartenkontrolle in einer S-Bahn, die von Dortmund nach Gelsenkirchen unterwegs war. Er hatte kein Ticket.

Verwirrter Eindruck

Weil er weder im Besitz eines Fahrausweises noch eines Ausweisdokumentes war, informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Einsatzkräfte nahmen den Mann daraufhin mit zur Wache. Dort fanden sie ein circa 30 Zentimeter langes Küchenbeil in der Jackentasche des 26-Jährigen.

Auf Grund seines sprunghaften Verhaltens wurde der 26-Jährige nach Rücksprache mit einem Arzt und dem Gelsenkirchener Ordnungsamt in ein Krankenhaus eingeliefert.

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