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04/01/2016 08:00 CET | Aktualisiert 04/01/2016 08:04 CET

Rakers verrät Geheimnis über die Tagesschau-Geiselnahme im "Tatort"

dpa
Wie real war die Tagesschau-Geiselnahme im Tatort?

Nach dem Auftritt der Sängerin Helene Fischer als eiskalte Killerin im letzten "Tatort" hatte gestern nun der nächste Promi Premiere im Krimi: Die Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers.

Vielen Zuschauern wird besonders bei einer Szene mulmig geworden sein: Als es in der Nachrichtensendung, die Rakers moderierte, zu einer Geiselnahme kam. Mancher mag sich da mit einem Schaudern gefragt haben, wie wahrscheinlich solch ein Zwischenfall ist?

Rakers hat über ihren Auftritt im "Tatort" mit der "Bild"-Zeitung gesprochen. Unter anderem hat sie auch darüber geredet, wie sie mit der Bedrohung durch eine Geiselnahme umgeht.

Rakers sagte dem Blatt: "Hier waren wohl alle überrascht, welch schreckliche Authentizität die Geiselnahme im 'Tatort' durch die Anschläge in Paris plötzlich bekam." Die Szenen wurden schon Ende 2014 gedreht - also Monate vor den Anschlägen in Paris.

Bleibt die Frage, ob Rakers tatsächlich fürchtet, dass sich solche Szenen auch in der Realität abspielen? Der "Bild" sagte sie: „Es gibt auf jeden Fall Vorkehrungen dafür, dass er nicht eintritt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

Nach den Anschlägen auf "Charlie Hebdo" ist tatsächlich Vorsicht geboten. Die Bedrohung scheint man beim NDR - der Sender produziert sowohl die Tagesschau als auch den "Tatort" - ernst zu nehmen.

Im echten Tagesschau-Studio wurde der "Tatort" aber nicht gedreht. Das Studio wurde nachträglich am Computer animiert.

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