WIRTSCHAFT
02/01/2016 19:56 CET | Aktualisiert 03/01/2016 15:56 CET

Studie: So viele Bakterien verstecken sich in Kaffeemaschinen

Guido Mieth via Getty Images
Foto: Getty.

So mancher Kaffee-Junkie dürfte diese Nachricht nicht gerne hören. Spanische Wissenschaftler haben Küchengeräte auf Bakterien untersucht. Das Ergebnis ist schockierend. Einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” zufolge sind die Behälter von benutzten Kaffeekapseln regelrechte Mikroben-Biotope.

Bis zu 67 verschiedene Klassen von Bakterien lebten in den Maschinen, die die Forscher der Universität von Valencia untersucht hatten. "Das ist auch deshalb erstaunlich, weil Koffein antimikrobiell wirken kann und für viele Bakterien eine eher lebensfeindliche Umgebung schafft", schreibt die "SZ".

So lief die Studie ab: Für die erste Inventur des Mikrobioms in Kapsel-Kaffeeautomaten untersuchten die drei Biologen nach eigenen Angaben den Abfall aus neun Maschinen verschiedener Modelle, die alle von der selben Marke stammten.

Die untersuchten Automaten hätten zuvor seit mehr als einem Jahr in Privathaushalten, Firmen und Unis gestanden. Dort seien sie bis zu 20 Mal am Tag benutzt worden. Eine der am stärksten vertretenen Bakteriengattungen war dem SZ-Bericht zufolge Pseudomonas. Diese Keime bauen Koffein ab.

Unter den gefundenen Keimen sind auch solche, die Menschen krank machen können - es aber in den meisten Fällen nicht tun. Die Forscher raten deshalb auch nicht zum generellen Verzicht auf Kaffee. Die SZ beruft sich auf einen Bericht des Fachmagazins "Scientific Reports".

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