Landwirtschaftsminister Schmidt warnt: "Finger weg von Wühltisch-Welpen!"

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WELPEN MAFIA
Der Landwirtschaftsminister warnt vor dem Kauf von Welpen vor Weihnachten | Thinkstock
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Jedes Jahr das Gleiche. Kurz vor Weihnachten steigt der Handel mit illegal nach Deutschland geschmuggelten Hunde-Welpen sprunghaft an. Davor warnt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in der "Bild"-Zeitung.

Er will den Kampf gegen den illegalen Welpen-Handel aus Osteuropa verschärfen. Schmidt sagte der "Bild"-Zeitung: "Der Welpen-Handel, vor allem aus Osteuropa, ist in den Händen von organisierten kriminellen Banden. Was da vor sich geht, ist Tierquälerei."

Dagegen will Schmidt vorgehen. "Mit einer Verschärfung der Impfvorschriften haben wir die Grundlage geschaffen, dass die Kontrollbehörden noch besser durchgreifen können. Veterinär-Ämter, Zoll und Polizei arbeiten Hand in Hand gegen die Welpen-Mafia. Wir beobachten auch verstärkt den Internet-Handel mit Tieren." Den Tätern drohen in der Regel hohe Geldstrafen, "in schwerwiegenden Fällen sogar Haftstrafen", sagte Schmidt. Und weiter: "Ich will der Welpen-Mafia das Handwerk legen."

Schmid hat einen wichtigen Aufruf. Mit Blick auf die Käufer illegal geschmuggelter Welpen sagte er: "Finger weg von Wühltisch-Welpen oder Welpen aus dem Kofferraum! Die Tiere werden unter katastrophalen Bedingungen gehalten, sind oft krank und werden häufig viel zu früh von ihrer Mutter getrennt."

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