Discounter-Stollen im Test: So schmecken die Christstollen von Aldi und Lidl

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Stollen im Test | ndr
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In der Weihnachtszeit ist der Christstollen ein beliebtes Gebäck. Es gibt ihn in vielen Varianten: Marzipanstollen, Nussstollen oder Mohnstollen. Besonders beliebt: Der Butterstollen, der besonders viel Butter enthalten soll. Ganze 40 Prozent müssen nach „Deutschem Lebensmittelbuch“ drinstecken.

Die NDR-Sendung „Markt“ hat sich die verschiedenen Butterstollen genauer angesehen. Neben den Stollen aus dem Supermarkt waren die Stollen von Aldi und Lidl im Test.

Dafür warfen die Konditormeisterinnen Juliane Hälbig und Julia Winkelmann aus Hamburg nicht nur einen genauen Blick auf die Zutatenliste, sondern überprüften auch den Geschmack der Stollen.

Glyzerin im Lidl-Stollen

Das Ergebnis: In allen Stollen finden sich viele Zusatzstoffe, besonders Emulgatoren.

Auffällig: Lidl verwendet in seinem Stollen „Favorina“ als einziger Discounter die Substanz Glyzerin. Die soll den Stollen länger feucht halten. Die Substanz ist vielfältig einsetzbar, zum Beispiel zur Lederpflege sowie als Frostschutzmittel und Viehfutter.

lidl


Aber es gibt auch positive Nachrichten:
Die Discounter-Stollen haben verglichen mit den Supermarkt-Stollen von Real, Edeka und Bahlsen den höchsten Butteranteil.

Aldi auf Platz eins

Auch beim Geschmackstest kann der Lidl-Stollen die Tester nicht überzeugen. „Man schmeckt, dass künstliches Vanillearoma drin sein muss“, sagt Konditormeisterin Winkelmann.

Der eindeutige Gewinner: Der „Reichsgraf“-Stollen von Aldi. Er schmeckt saftig und hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für 2,99 Euro.

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Was das aber über die wirkliche Qualität der verschiedenen Stollen verrät, bleibt offen. Denn schließlich bleibt alles eine Frage des Geschmacks.

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