LIFESTYLE
30/11/2015 16:17 CET

Nutella weigert sich, diesen Namen einer 5-Jährigen auf ein Glas zu drucken

getty

Als Nutella September dieses Jahres verkündete, dass man sich seinen eigenen Namen auf das Glas drucken lassen kann, waren viele Fans begeistert. So auch eine fünfjährige Australierin. Doch Nutella weigert sich bis heute, ihr diesen Traum zu erfüllen.

Der Grund: Die Kleine trägt den Namen "Isis". Der Name sei das Synonym des selbst ernannten "Islamischen Staat", erklärte ein Supermarktverkäufer ihrer wütenden Mutter. Das berichtet "The Sydney Morning Herald".

"Sie weigern sich, den Namen meiner Tochter abzudrucken, weil sie befürchten, er könnte auf negative Reaktionen in der Öffentlichkeit stoßen. Das beschmutzt den Namen meiner Tochter", wettert die 43-Jährige.

Doch das Unternehmen bleibt dabei: "Wie in allen Kampagnen muss man bei der Anwendung der allgemeinen Geschäftsbedingungen konsequent bleiben."

Am darauffolgenden Tag kontaktierte der Vorstandschef des Mutterunternehmens Ferrero Australien die Familie und erklärt: "Es ist vorab eine Liste verbotener Namen veröffentlicht worden. Leider bedeutet das auch, dass immer wieder Fälle aufgetreten, bei denen ein Name abgelehnt wird, weil er von der breiten Bevölkerung missverstanden werden könnte und als unangemessen gilt."

Für die Mutter ist diese Entscheidung immer noch unverständlich. Der Name ihrer Tochter sei der Name einer ägyptischen Göttin und erst in den letzten eineinhalb Jahren die Abkürzung für die Dschihadisten-Miliz geworden.

Video: Schnelles Rezept: Keine Lust auf teuren Brotaufstrich? Nutella einfach selber machen

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