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30/11/2015 14:27 CET | Aktualisiert 30/11/2015 16:37 CET

Saubere Energie: Top-Unternehmer gründen Fond

CNBC via Getty Images
Eine ernste Sache: Bill Gates will saubere Energie fördern. (Archivbild)

Microsoft-Gründer Bill Gates, Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Amazon-Gründer Jeff Bezos sind dabei: Sie wollen zusammen mit 25 weiteren schwerreichen Unternehmern Innovationen für saubere Energie fördern. Am Montag stellte Gates auf dem Pariser Klimagipfel die neue "Breakthrough Energy Coalition" vor. Ihm zur Seite stand US-Präsident Barack Obama und zahlreichen Regierungschefs aus rund 20 Staaten.

Das Ziel der Gruppe ist es, Innovationen zu fördern, die zuverlässige Energie liefern - ohne schädliches CO2 zu produzieren und zu einem erschwinglichen Preis. Ihre Unterstützung geben sie dabei jenen Unternehmen, die die besten Aussichten haben, das Ziel zu erreichen. Dabei ist es wohl auch die Absicht der Gruppe bereits in der Frühphase in solche Innovationen zu investieren, um zu helfen, sie aus den Laboren heraus und auf den Markt zu bringen.

Investoren und 20 Staaten fördern Energie-Innovationen

Gates soll zwei Milliarden in die Erforschung sauberer Energie investieren. Das berichtet "n.tv". Mit einem Teil ihres Vermögen wollen sich aber nicht nur IT-Größen - darunter auch SAP-Mitgründer Hasso Plattner - beteiligen, sondern auch Spitzen-Unternehmer wie Aliko Dangote, der reichste Geschäftsmann Afrikas, die Finanziers George Soros und John Doerr sowie der Virgin-Gründer Richard Branson.

Darüber hinaus kündigten 20 Staaten ihre Unterstützung an. Innerhalb von fünf Jahren wollen die Länder der "Mission Innovation", darunter Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland und Großbritannien, ihre Ausgaben für die Entwicklung sauberer Energien verdoppeln, um den Ausstoß klimaschädlicher Gase wie Kohlendioxid zu verringern.

Saubere, erschwingliche und zuverlässige Energiequellen könnten helfen, die Preise stabil zu halten und es auch ärmeren Ländern ermöglichen, ihre Armut zu überwinden, schreibt Gates in seinem Konzept. "Ich bin optimistisch, dass es in den nächsten 15 Jahren einen großen Durchbruch geben wird, den wir brauchen, um all diese Dinge zu tun."

Mit Material der dpa

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