POLITIK
29/11/2015 09:40 CET | Aktualisiert 29/11/2015 09:41 CET

Olympia-Bewerbung: Dieser Sonntag könnte Hamburg für immer verändern

thinkstock.de

Hamburg und Kiel entscheiden über die Olympia-Bewerbung Deutschlands für 2024. Seit 8 Uhr sind am Sonntag in der Hansestadt sowie in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt die Abstimmungslokale geöffnet.

Die Auszählung der Stimmen beginnt nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr. Ein vorläufiges Endergebnis wird spätestens für 22 Uhr erwartet.

1,3 Millionen Hamburger sind abstimmungsberechtigt

Sowohl beim Referendum in Hamburg als auch beim Bürgerentscheid in Kiel, wo die Segelwettbewerbe stattfinden sollen, sehen Umfragen eine Mehrheit für die Olympia-Bewerbung. In der Hansestadt sind rund 1,3 Millionen Bürger abstimmungsberechtigt.

Allein 569.484 Hamburger beteiligten sich im Vorfeld per Briefwahl. Das entspreche 43,6 Prozent der Wahlberechtigten, sagte Oliver Rudolf vom Landeswahlamt am Sonntagmorgen.

200.000 Menschen können in Kiel abstimmen

Um das Olympia-Referendum im Sinne der Befürworter zu entscheiden, müssen sie zum einen eine Mehrheit haben und zum anderen mindestens 20 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In Kiel, wo fast 200.000 Menschen mitmachen können, müssen mindestens acht Prozent aller Wahlberechtigten Ja sagen, um die Segel-Bewerbung möglich zu machen.

Sowohl in Kiel als auch in Hamburg gibt es eine wachsende Zahl an Olympia-Gegnern, wobei sie in der Hansestadt stärker vertreten sind.

Neben Hamburg und dem Segel-Partner Kiel wollen sich Budapest, Paris, Rom und Los Angeles um die Spiele in neun Jahren bewerben. Die Entscheidung fällt das IOC 2017 in Lima (Peru).

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