POLITIK
28/11/2015 14:51 CET | Aktualisiert 28/11/2015 15:30 CET

Terror-Drahtzieher Abaaoud spottete über offene Grenzen in Europa

dpa

Der mutmaßliche Kopf hinter den Anschlägen von Paris, Abdelhamid Abaaoud, reiste von Syrien aus über Griechenland nach Frankreich. Vor dem Attentat prahlte er damit, wie leicht ihm die Durchreise gelungen sei, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Die Flüchtlingskrise spielte ihm offenbar in die Hände: Das Chaos an den europäischen Grenzen habe ihm ebenso wie das Schengen-Abkommen genutzt, nachdem die Grenzen innerhalb Europas grundsätzlich offen sind.

Abaaoud starb nach den Anschlägen, als die Polizei am 18. November seine Pariser Wohnung stürmte. Den Angaben eines Staatsanwalts zufolge hatte der Syrer für den 18. oder 19. November einen weiteren Anschlag in einem Pariser Gewerbeviertel geplant.

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