POLITIK
27/11/2015 22:43 CET | Aktualisiert 27/11/2015 22:43 CET

So will das BKA künftig islamistische Terroristen erkennen

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Nach den Pariser Anschlägen steht die Frage ständig im Raum: Wie erkennen wir künftig gewaltbereite Extremisten, sogenannte Gefährder? Für potenzielle Terroristen aus dem islamistischen Bereich arbeitet das Bundeskriminalamt bald mit einem neuen Instrument: Mit dem sogenannten Prognoseraster sollen Rückkehrer aus Bürgerkriegsgebieten und Gefährder besser eingeschätzt werden, berichtet der "Spiegel".

Beteiligt an der Entwicklung des Rasters sind demnach Polizeiwissenschaftler, Soziologen und Psychologen. Damit soll die Gefahr, die von Islamisten ausgeht, besser vorhergesagt werden. Die Bedrohung ist durchaus vorhanden: 432 Gefährder führt das BKA auf einer Liste, zudem etwa 320 relevante Personen, die den Ermittlern aufgefallen sind. Die meisten von ihnen leben in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bayern - überwiegend besitzen sie die deutsche Staatsbürgerschaft.

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