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Geschenkekauf war noch nie so einfach wie in diesen Zeiten: Wer online shoppt, erspart sich das Gedrängel in der Fußgängerzone, die Hast durch angesagte Läden in verschiedenen Stadtvierteln und das Geschleppe nach Hause. Auch ihr habt bestimmt schon Präsente im Netz besorgt – warum auch nicht? Die andächtige Adventszeit ist ja eben nicht dazu da, sich dem Stress in der Innenstadt auszusetzen.

Doch für Online-Shopper gibt es auch eine unangenehme Wahrheit: Wer sich im Netz auf Einkaufstour begibt, dem können Betrüger die Adventszeit verleiden. Wer einen scheinbar reibungslosen Einkauf erledigt hat, dem plündern Cyber-Kriminelle möglicherweise das Konto, kapern den Computer oder fangen vertrauliche Daten ab.

Ein weiterer unangenehmer Fakt: Online-Kriminalität nimmt jährlich zu – in diesem Jahr drohen also mehr Gefahren als je zuvor. Darum solltet ihr unbedingt die fünf gefährlichsten Maschen kennen, mit denen Betrüger arglose Online-Shopper angreifen:

1. Kriminelle fangen eure Daten ab, während ihr bestellt

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Die wertvollste Währung im Internet sind Daten. Wer nämlich die Kreditkarten- oder Lastschriftdaten von anderen in die Hand bekommt, kann damit selbst auf Einkaufstour gehen – im besten Falle. Im schlimmsten werden gestohlene Zahlungsinformationen verwendet, um kriminelle Aktivitäten zu finanzieren.

Um an die wertvollen Daten zu gelangen, suchen Betrüger Shoppingseiten, bei denen Kundendaten mit schlechter oder gar keiner Verschlüsselung zum Server des Shops übertragen werden – sie lauschen sozusagen mit. Bei einem „Man-in-the-Middle-Angriff“ kontrollieren Hacker alle Daten, die der Kunde an den Shop schickt – Adresse und Bankdaten etwa. Die Kommunikation liegt vor ihnen wie ein offenes Buch. Wer sich davor schützen will, muss Seiten mit unsicherer Verschlüsselung von gesicherten unterscheiden – nicht immer einfach.

2. Sonderangebote schicken euch direkt zum Betrüger

Gerade im Weihnachts-Kaufrausch sind euch Schnäppchen sicherlich hochwillkommen. Besonders praktisch: Dann und wann flattern sie etwa in Form von Gutscheinen bequem in den E-Mail-Eingang. Doch wer den Verlockungen erliegt und meint, er klicke nur eine harmlose Werbemail an, ärgert sich hinterher oft richtig. Denn viele Mails dieser Art sind gefälscht und locken euch nur scheinbar zur Seite eines großen Online-Shops – tatsächlich handelt es sich um eine gut gemachte Kopie, die von den Kriminellen gestaltet wurde.

Dort sollt ihr euch meist einloggen, um einen wertvollen Gutschein zu bekommen oder einen Rabatt einzulösen. Während ihr denkt, alles laufe mit rechten Dingen ab, liefert ihr tatsächlich Betrügern eure Login-Daten auf dem Silbertablett. Mit Nutzername und Passwort können sie hemmungslos in dem Shop einkaufen, bei dem ihr eure Zahlungsdaten hinterlegt habt, auf Auktionsseiten können sie in eurem Namen gefälschte Angebote einstellen. Die Masche heißt Phishing und verzeichnet nach wie vor steigende Fallzahlen – weil Mails und gefälschte Internetseiten immer professioneller werden.

3. In "exklusiven" Shops lauern Viren und Spyware

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Klar, bei den bekannten großen Shops gibt es bewährte Geschenke, mit denen man bei der Bescherung nichts falsch macht. Aber wirklich Eindruck macht ihr mit ausgefallenen Ideen, die es oft nur in kleinen Nischenshops gibt – dem Online-Pendant zum Geheimtipp-Laden im Trendviertel. Das Problem: Neben vielen seriösen Seiten tauchen immer wieder kriminelle Shops auf, die euch Schadsoftware unterjubeln.

Insbesondere ausländische Seiten punkten oft mit kaum zu bekommenden Produkten oder sensationellen Rabatten. Während sich Kunden dort umschauen, vielleicht sogar Dateien wie ein Produktdatenblatt herunterladen, schmuggeln die Seitenmacher bösartige Dateien auf den heimischen Rechner – ungebrochen beliebt sind Viren und Spyware, also Programme, die Nutzerdaten aufzeichnen und an die Betrüger weiterleiten. Ein Virenscanner ist also Pflicht – der beste Schutz ist jedoch, kriminelle Seiten vorher zu erkennen und sie gar nicht erst aufzurufen.

4. Euer Smartphone wird zur Datenfalle

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Wichtigstes Shopping-Tool früher: der Einkaufsführer. Wichtigstes Shopping-Tool heute: das Smartphone. Immer mehr Kunden kümmern sich mit Handy in der Hand auf dem Sofa um den Geschenkeeinkauf – oder schauen online, ob sie das Produkt, das sie gerade im Laden sehen, nicht günstiger finden können. Weil der Mobilmarkt so stark wächst, haben sich jedoch längst auch Kriminelle auf diesen „Vertriebsweg“ spezialisiert.

Die Folge: Spionage-Software oder Viren verbreiten sich in Windeseile auf Smartphones. Weihnachts-Shopper sind besonders betroffen – Grund: siehe Punkt 3. Dabei haben es die verbrecherischen Hacker besonders leicht, denn einen wirksamen Softwareschutz haben nur wenige Handynutzer installiert. Damit sind sie ein leichtes Ziel.

5. Nach der Überweisung kapern Hacker euer Konto

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Wer per Rechnung oder Vorkasse für seine Geschenkelieferung zahlt, nutzt Online-Banking. Das wissen Betrüger – und verstärken in der Vorweihnachtszeit mit aller Kraft ihre Bemühungen, Internetnutzer abzuschröpfen. Betrugstechnologie rund um Bankgeschäfte gehört nach wie vor zu den lukrativsten Verdienstzweigen für Cyberkriminelle.

Mit Schadsoftware wird etwa der Rechner des Opfers so manipuliert, dass Opfer wie beim E-Mail-Betrug auf gefälschte Bankseiten geleitet werden. Auch Spähprogramme dienen dazu, Zugang zum Konto von nichtsahnenden Bankkunden zu bekommen. 40 Millionen Euro Schaden verursachten die Verantwortlichen im vergangenen Jahr nach BKA-Angaben durch Online-Betrügereien. Die Summe zeigt: Es lohnt sich für Hacker, den Schutzmechanismen der Banken einen Schritt voraus zu sein. Das gelingt ihnen noch immer.

Wirksamer Schutz gegen Online-Betrug aller Art: Kaspersky Internet Security – Multi-Device 2016

Kaspersky Internet Security – Multi-Device 2016 bietet ultimative Sicherheit für Computer, Android-Tablets und -Mobiltelefone. Ein einziges Programm sorgt auf allen Geräten für den entscheidenden Schutz, indem es Schadprogramme wie Viren abfängt, Online-Banking- und -Shopping-Webseiten in einem speziellen, geschützten Modus geöffnet und Spähangriffe auf den Computer verhindert.

Die Lösung zeichnet sich aus durch einfache Bedienbarkeit sowie innovative Sicherheitstechnologien, um eure Privatsphäre, Finanzen, Identität und eure Kinder vor komplexen Schadsoftwares und Internetbedrohungen zu schützen. Zudem könnt ihr damit ein verlorenes oder gestohlenes Android-Gerät mittels Diebstahlschutz-Funktionen sperren, die darauf gespeicherten Daten löschen oder das Gerät orten.

Das Ergebnis: Sicheres Weihnachtsshopping ohne Angst – und ihr könnt eure virtuellen Einkaufstrips ganz einfach genießen.