VIDEO
22/11/2015 12:07 CET | Aktualisiert 23/11/2015 10:24 CET

So rechtfertigt Seehofer den kritisierten Umgang mit Merkel

Anadolu Agency via Getty Images
MUNICH, GERMANY - NOVEMBER 20: German Chancellor and Chairwoman of the German Christian Democrats (CDU) Angela Merkel (R) and Bavarian Governor and Chairman of the Bavarian Christian Democrats (CSU) Horst Seehofer (L) attend the annual CSU party congress in Munich, Germany on November 20, 2015. (Photo by Lukas Barth/Anadolu Agency/Getty Images)

Horst Seehofer hat seinen vielkritisierten Umgang mit Kanzlerin Merkel auf dem CSU-Parteitag verteidigt. Gegenüber dem Nachrichtensender "n-tv" sagte er, dass er im Nachhinein nichts an seinem Auftreten ändern würde.

Ein anderes Verhalten wäre "unehrlich" gewesen, erklärte der bayerische Ministerpräsident dort weiter. Er könne "nicht auf der Bühne nach ihrer Rede kurz vor Weihnachten ein Märchen der Harmonie und der Konfliktfreiheit praktizieren".

Zuvor war es auf dem CSU-Parteitag zu einem Streit zwischen den beiden gekommen: Seehofer widersprach der Kanzlerin nach ihrer Gastrede auf offener Bühne beim Thema Flüchtlingspolitik. Dabei ließ er sie weiter neben sich stehen und stellte sie somit bloß. Die CDU und auch einigen CSU-Vertreter reagierten aufgebracht.

Die CSU will eine Obergrenze für die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland - laut Seehofer habe Merkel in ihrer Rede "keinen einzigen Satz" zum Vorschlag seiner Partei verloren und "kein Zeichen der Verständigung" mit der Schwesterpartei gezeigt. Er sei enttäuscht von ihrer Botschaft. Das erklärte er gegenüber der "Bild am Sonntag". Tatsächlich sagte sie aber, dass es eine solche Regelung nicht geben werde.

Einen Bruch zwischen Seehofer und der Kanzlerin gebe es aber nicht. Den Eindruck eines massiven Konflikts wolle er klar vermeiden und weiter gut zusammenarbeiten.

Auch auf HuffPost:

Anonymous ruft zum Kampf auf: Rechtsanwalt erklärt: Das ist illegal im Cyberkrieg gegen den IS

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite