POLITIK
23/11/2015 05:40 CET | Aktualisiert 23/11/2015 09:52 CET

So unterstützen die Brüsseler ihre Polizei - mit Katzenbildern

2015-11-12-1447332656-6784274-Facebook2.jpg

Polizeisirenen, Blaulicht, Geknatter von Hubschraubern: Brüssels Zentrum gleicht in der Nacht auf Montag einer belagerten Stadt. Polizei und Soldaten fahnden nach Terrorverdächtigen der Anschläge von Paris. 19 Gebäude werden durchsucht, 16 Personen festgenommen.

Die belgische Polizei hatte eine wichtige Bitte an die Netzgemeinde. Um die Anti-Terror-Aktion am gestrigen Sonntag in Brüssel nicht zu gefährden, baten die belgischen Behörden die Brüsseler, keine Fotos der Polizei-Aktion über Twitter zu verbreiten.

Das Netz reagierte darauf einmalig. Statt mit Bildern von Polizisten mit Maschinengewehren wurde Twitter unter den Hashtags #Bruxelles und #BrusselsLockdown mit Katzenbildern überflutet.

Es funktionierte. Nach dem Ende des Terror-Einsatz bedankte sich die die Belgische Katastrophenbehörde "Ein Dank an die Medien und die Bürger für das Schweigen im Netz", twitterte die Belgische Katastrophenzentrale.

War & Conflict: Auch Deutschland war Ziel des IS - Denn er hat einen beängstigenden Plan

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite