POLITIK
21/11/2015 21:10 CET | Aktualisiert 22/11/2015 09:39 CET

Krankenpfleger will in Paris einen Mann wiederbeleben. Dann sieht er, dass es der Attentäter ist

Bei den Anschlägen in Paris explodierte auch eine Bombe im Café Comptoir Voltaire. Einer der Gäste an jenem Abend war der Krankenpfleger David. Er hatte Glück und wurde nicht verletzt.

Als er den Knall hörte, dachte er zunächst, ein Heizstrahler sei explodiert. Er wollte den Verletzten helfen und eilte zu einem Mann, der am Boden lag. David begann sofort, ihn wiederzubeleben. Doch dann entdeckte er etwas Auffälliges am Körper des Mannes: Er sah einen weißen, einen schwarzen, einen roten und einen orangenen Draht.

David verstand: Vor ihm lag der Attentäter. Der Mann, der sich selbst und die anderen Gäste in dem Café töten wollte. David sagt sofort der Feuerwehr Bescheid, die inzwischen angekommen ist. Die Menschen in dem Café werden sofort evakuiert.

„Wenn ich daran denke, wie ich auf dem Boden versuchte, ihn wiederzubeleben. Dabei setzt man ja viel Kraft ein. Da hätte es mich erwischen können", sagte er später der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Bombe war nicht richtig explodiert. Die Gäste in dem Café hatten also unglaubliches Glück. Der Attentäter verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Außer ihm gab es in dem Café keine Todesopfer.

Reuters

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