POLITIK
20/11/2015 11:27 CET | Aktualisiert 14/11/2016 20:45 CET

Das steckt hinter der Bombenattrappe von Hannover

DPA
Polizisten in erhöhter Bereitschaft.

Es war beängstigend gewesen: Am Dienstagabend, jenem Abend, als wegen einer Terror-Warnung das Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande in Hannover abgesagt wurde, tauchte in einem Inter City ein verdächtiges Paket auf. Etwas, das aussah, wie eine Bombe und deshalb auch als Bombenattrappe bezeichnet wurde.

Jetzt ist klar, was es mit dem Paket auf sich hatte: Der Besitzer ist nach Angaben eines Bundespolizeisprechers ein Ingenieur aus dem Ruhrgebiet, der in dem Päckchen Elektrobauteile und Kabel bei sich hatte. Der Mann habe glaubhaft versichert, dass er das Paket im Zug vergessen hatte, als er in Hannover hastig in eine andere Bahn umsteigen musste. Dass er damit große Aufregung auslöste, habe er nicht mitbekommen.

Am Tag nach dem Terroralarm habe der Mann sein Paket in einem Fundbüro im Ruhrgebiet als vermisst gemeldet. Danach habe die Polizei Kontakt zu ihm aufgenommen. Der Ingenieur habe glaubhaft versichert, dass er keine bösen Absichten gehabt habe. Mit einem Strafverfahren müsse er nicht rechnen, sagte der Sprecher der Bundespolizei, Jörg Ristow.

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