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20/11/2015 16:18 CET | Aktualisiert 20/11/2015 16:36 CET

Was Forscher über Oralsex herausgefunden haben, ist erschreckend

KatarzynaBialasiewicz via Getty Images
Diese neuen Erkenntnisse könnten das Ende für Oralsex sein

Das sind keine guten Nachrichten. Denn nach Angaben von Gesundheitsexperten könnte Oralsex bald das Rauchen als die Hauptursache für Mundhöhlenkrebs ablösen. Neueste Forschungsergebnisse legen nahe, dass Humane Papillomviren (HPV), die durch Oralsex übertragen werden, für den Anstieg dieser Krebsart verantwortlich sind.

HPV, welche durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden können, befallen insbesondere Hautstellen die oft Feuchtigkeit ausgesetzt sind, wie den Mund, das Rektum und den Gebärmutterhals.

Die Viren sind weit verbreitet, mehr als drei Viertel aller sexuell aktiven Frauen stecken sich zumindest einmal in ihrem Leben mit den Viren an.

Da die besondere Form von HVP, die Forscher im Mund gefunden haben, mit sexueller Aktivität in Verbindung stehen, gehen Experten nun davon aus, dass Oralsex zu Mundkrebs führen kann.

Helen Webberley, Ärztin bei der Oxford Online Pharmacy erklärt hierzu: "Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass viele Arten des Genitalkrebses mit dem Virus in Verbindung stehen. Es ist nur logisch, dass dies auch auf Mundkrebs zutrifft."

So besorgniserregend die Befunde auch sind, es gibt Abhilfe. So wird empfohlen, beim Oralsex entweder ein Kondom oder einen Dental Dam zu verwenden. So lässt sich zwischen Penis oder Vagina und dem Mund ein Schutz vor Infektion herstellen.

Also. Aufatmen.

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