POLITIK
20/11/2015 16:14 CET | Aktualisiert 20/11/2015 17:35 CET

Die Botschaft dieses Moderators an den IS hat es in sich

Der Terroranschlag in Paris war mehr als ein grausames Blutbad. Es war ein Angriff auf Frankreich, auf Europa, auf die ganze Welt. Der Islamische Staat schlug im Zentrum der lebhaften Pariser Innenstadt zu. Die Reaktionen auf die Attacken fallen ganz unterschiedlich aus. Viele Menschen sind besorgt und bangen um ihre Sicherheit. Doch der BBC-Moderator und Journalist Andrew Neil ist sich ziemlich sicher, wer stärker ist.

Zu Beginn der BBC-Show "This Week" verkündet er seine knallharte Botschaft an den IS:

"Guten Abend an alle und Willkommen zu "This Week". Eine Woche, in der ein Haufen Loser-Dschihadisten 132 unschuldige Zivilisten in Paris geschlachtet hat, um zu beweisen, dass die Zukunft ihnen gehört, viel mehr als einer Kultur wie Frankreich. Nun, besonders gute Chancen haben sie nicht.

Frankreich, das Land von Descartes, Boulez, Monet, Sartre, Rousseau, Damms, Renoir, Berlioz, Cézanne, Gauguin, Hugo, Voltaire, Matisse, Debussy, Ravel, Sain-Saens, Bizet, Satie, Passiere, Moliere, Zola, Balzac, Poulenc, erstklassiger Wissenschaft, Weltklasse-Medizin, furchterregenden Sicherheitstruppen, Atomkraft, Coco Chanel, Chateau Lafite, Coq Au Von, Daft Punk, Zizou Zidane, Juliet Binoche, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Creme Brûlée.

Gegen was? Enthauptungen, Kreuzigungen, Amputationen, Sklaverei, Massenmorde, mittelalterliche Zustände und einen barbarischen Todeskult, der das Mittelalter beschämen würde.

Gut IS oder Daesh oder ISIS oder ISIL, oder welchen Namen ihr auch immer tragt, ich bleibe bei IS - wie in islamistische Dreckskerle. Ich denke der Ausgang ist jedem ziemlich klar, außer euch.

Egal zu welchen Gräueltaten ihr im Moment fähig seid, ihr werdet verlieren. Paris, die glorreiche Lichterstadt wird immer noch hell scheinen, wie auch jede andere Stadt es tun wird, während ihr Staub sein werdet neben den Faschisten-Lumpen, Nazis und Stalinisten, die kürzlich versucht haben unsere Demokratie herauszufordern und gescheitert sind."

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