POLITIK
19/11/2015 19:08 CET

Ehemalige Geisel erklärt, wovor sich der IS wirklich fürchtet

Zehn Monate lang hielt die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ den französischen Journalisten Nicolas Hénin als Geisel gefangen, im April 2014 wurde er freigelassen. In einem offenen Brief zeigt er sich bedrückt von den Attentaten in Paris. Im Gegensatz zum französischen Präsidenten Hollande hält er Militärschläge als Rache für die Anschläge für falsch.

Als Geisel habe er hinter die Kulissen der radikalen Islamisten schauen können und macht klar, „ mit Bombardements rechnen sie. Wovor sie sich wirklich fürchten, ist Zusammenhalt. In ihrer Weltanschauung kann die westliche Gesellschaft nicht mit Muslimen zusammen leben.“

Der IS profitiere von Spaltung, Angst, Rassismus. Um nicht in die Falle des IS zu tappen, muss man dem Journalisten zu Folge Zusammenhalt und Toleranz demonstrieren. Dabei hebt der Journalist Bilder wie in Deutschland, wo Migranten herzlich willkommen werden, hervor.

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