LIFESTYLE
17/11/2015 13:27 CET | Aktualisiert 17/11/2015 19:12 CET

Grünkohl: So vielseitig ist das Superfood

Teresa Lett via Getty Images
Grünkohl ist ein Superfood - gesund und vielseitig.

Schmeckt’s nicht, gibt’s nicht! Grünkohl ist zwar ein klassisches Wintergemüse, aber vielfältiger als gedacht. Neue Rezepte machen Lust, den Grünkohl neu zu entdecken – als Salat, Smoothie oder exotisches Gericht. Und Probieren lohnt sich. Denn Grünkohl ist nährstoffreich, sehr gesund und somit perfekt, um das Abwehrsystem für den Winter zu stärken. Ein echtes Superfood eben.

Denn auch wenn der Grünkohl noch nicht so erforscht ist wie Brokkoli, so ist fix: Er unterstützt auf vielfältige Weise die Gesundheit. Und zwar dank der sogenannten sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Sie bilden ein natürliches Schutzschild gegen verschiedene Krankheiten in unserem Körper.

Reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin K

So ist der Grünkohl reich an Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen und damit auch rheumatischer Arthritis vorbeugen können. Eine ebenfalls entzündungshemmende Wirkung hat auch Vitamin K, dessen Tagesbedarf man bereits mit 100 Gramm Grünkohl mehr als deckt.

Das Superfood kann auch Krebs vorbeugen. Grund ist das außerordentliche Zusammenspiel zwischen Antioxidantien und anderen entzündungshemmenden Bestandteilen. „Bei regelmäßigem Verzehr von Grünkohl sollen diese beiden Antioxidantien klinischen Untersuchungen zufolge besonders effektiv gegen Brust-, Darm-, Blasen-, Prostata- und Eierstockkrebs sein.“ Das betont das „Zentrum der Gesundheit“.

Der Kampf gegen Krebs - mithilfe von Grünkohl

Eine US-Studie ergab zudem, dass Grünkohl das Risiko gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs deutlich senken kann, so das Deutsche Institut für Ernährungsforschung. Grund seien sogenannte Flavonole, also eine Art von sekundären Pflanzenstoffen.

Neben der präventiven Wirkung gegen Krebs hat der Kohl vermutlich auch eine heilsame Wirkung. Dem Universitätsklinikum Heidelberg zufolge soll sulforaphanreiche Ernährung, die auch mit Kohl erreicht werden kann) nach ersten Erkenntnisse helfen, die Anreicherung von Tumorstammzellen entgegenzuwirken und letztlich die Chemotherapie zu unterstützen.

Von klassisch bis exotisch: Kohl in der Küche

Grünkohl ist aber auch ein der Küche ein Superfood: Zum einen kann man ihn klassisch mit Pinkel, Kasseler und Mettwurst reichen. Oder den Grünkohl im Wok dünsten und mit Kokosraspeln, Ingwer und Currypaste würzen, wie es „Focus Online“ vorschlägt. Auch mit Zwiebeln, Knoblauch, Sojasauce und Sesamöl abgeschmeckt kann man mit Grünkohl Exotisches auf den Teller zaubern. Als Beilage empfiehlt das „Zentrum der Gesundheit“ Reis.

Zum anderen man kann die grünen Blätter auch roh genießen: In Kombination mit süßem Obst (abgeschmeckt zum Beispiel mit Ingwer oder Radieschen, wie es „Women’s Health“ empfiehlt, lässt sich schnell ein vitalstoffreicher Smoothie mixen. Fein geschnitten und mit einem Dressing aus Olivenöl, Zitrone und italienischen Kräutern schmeckt der Grünkohl auch als Salat sehr lecker.

Der Kohl eignet sich zudem auch für Experimente in der Küche: Denn sowohl gedämpft, blanchiert, gekocht als auch geschmort - alles ist mit den grünen Blättern möglich. Zudem sind sie eine gute Alternative zu Rindfleisch – aufgrund des hohen Protein- und Eisengehalts.

Wichtig ist dabei immer: Je schonender er zubereitet wird, desto größer ist der Nutzen seiner Inhaltsstoffe.

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