Der geheime Plan hinter den Anschlägen von Paris

2015-11-12-1447332656-6784274-Facebook2.jpg Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat sich zu den Anschlägen von Paris bekannt. Es ist nicht bewiesen, aber es spricht viel dafür, dass die Gruppe hinter dem hinterhältigen Angriff steckt. Ihr Antrieb ist, dass unsere Gesellschaft aus den Fugen gerät. Ein Weg: Die Terroristen suchen sich ihre Anschlagsziele genau aus. Ein Fußballspiel, ein Restaurant, ein Konzert. Weil sie wissen, welche Hysterie sie damit auslösen. Niemand soll sich mehr sicher fühlen, das ist ihr Kalkül. Ein anderes, vielleicht weniger offensichtliches, erwähnt der Facebook-Nutzer Nader Atassi in einem Post:

Attacks like the ones tonight in Paris are committed to purposely trigger an Islamophobic backlash. That backlash is not...

Posted by Nader Atassi on Freitag, 13. November 2015
Seine Theorie: Terroristen wollen, dass der Hass auf den Islam steigt. Dass die Islamfeindlichkeit wächst. Denn umso größer der Islamhass wird, desto mehr fühlen sich Muslime in und von der westlichen Gesellschaft ausgeschlossen – und radikalisieren sich möglicherweise. Terroristen, glaubt Atassi, wollen Muslime finden, die ihr Weltbild unterstützen – das Weltbild von Kampf zwischen dem Islam und dem Westen. Und im Idealfall wollen sie neue Terroristen gewinnen, indem sie Religionen und Kulturen gegeneinander ausspielen. Indem sie uns benutzen. Die tragische Ironie ist für Atassi die Tatsache, dass der Islamhass insbesondere Flüchtlinge treffe. Menschen also, die ja gerade deswegen im Westen leben, weil sie geflohen sind vor radikalen Gruppen wie dem IS. Und das Tragischste wäre, wenn diese Menschen dann genau zu dem werden, was sie in ihrer früheren Heimat noch abgelehnt haben.

Terror-Experte: Kriegswaffen werden für Terroristen immer wichtiger

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