„Euer Gott ist eine riesige Fo***": Komiker veröffentlicht umstrittene Botschaft

Ging das zu weit? Wie viele User weltweit wollte sich auch der britische Komiker Jason Manford auf Facebook zu den Anschlägen von Paris äußern und die Attentäter verurteilen. Dabei wählte er drastische Worte: „Wofür schlachtet ihr unschuldige Menschen ab? Familien und Kinder, die ihr Leben genossen im Theater oder bei einem Essen? Wofür? In wessen Namen? Im Namen eures Gottes? Denn da habe ich Neuigkeiten für euch: Wenn ihr glaubt, dass euer „Gott“ euch für diese Gräueltaten belohnt, dann ist euer Gott eine riesige Fo***. Ich hoffe, ihr werdet gefangen und auf die gleiche qualvolle Weise hingerichtet, ihr Drecksäcke.“ Zu radikal? Zumindest für Facebook. Die Seite nahm Manfords Fanpage nach dem Post für mehrere Stunden offline. Mittlerweile wurde die Seite wieder reaktiviert und die kontroverse Statusmeldung gelöscht. Auf Twitter ist trotzdem eine Debatte darüber entbrannt, ob Manfords Kommentar angebracht war. Viele werfen ihm „Islamphobie“ und „Hass gegen Moslems“ vor. Der Comedian antwortete auf die Anschuldigungen, dass er mit seinem Post keine religiöse Gruppe beleidigen, sondern nur seine Meinung sagen hatte wollen: „Ich mag einfach keine Extremisten. So wie wir alle“.
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Was wir bisher über die Attentäter von Paris wissen

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