POLITIK
12/11/2015 13:43 CET | Aktualisiert 12/11/2015 13:56 CET

DFB-Spitze wusste schon länger vom Beckenbauer-Skandal

Getty

Kein Tag ohne immer neue, immer drastische Enthüllungen im DFB-Bestechungsskandal: Zuletzt wurde bekannt, dass Franz Beckenbauer (70) eine Art Schmiergeldvertrag mit dem Fifa-Vizepräsidenten Jack Warner unterzeichnet hatte, um dessen Stimme für die WM in Deutschland 2006 zu kaufen.

Neueste Eskalationsstufe: Der Deutsche Fußballverband (DFB) wusste weit länger von der Aktion als bisher bekannt. Der zurückgetretene Präsident Wolfgang Niersbach und seine engsten Mitarbeiter waren schon seit einiger Zeit informiert, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Sie beruft sich auf einen Brief, den DFB-Vize-Generalsekretär Stefan Hans an das Präsidium geschickt hat. Mit dem Dokument entlastet sich Hans und belastet Niersbach noch stärker, heißt es in dem Bericht.

So soll das Sommermärchen vom DFB gekauft worden sein, FOL. 17.10.15

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