WIRTSCHAFT
11/11/2015 15:05 CET | Aktualisiert 26/01/2016 12:04 CET

Rassismus-Skandal bei Müllermilch: Warum diese Müllermilch für Aufregung sorgt

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Eine junge, dunkelhäutige Frau sitzt lasziv in einem Sessel. Sie ist nur in einen knappen Mantel gehüllt. Geschmacksrichtung: Schoko.

Das ist das neue Motiv der Weihnachtsedition von Müllermilch.

Der Journalist Marc Bourkel hat das Getränk in einem Supermarkt in Luxemburg entdeckt und das Foto auf Twitter veröffentlicht:


Auch auf anderen Flaschen der Sonder-Edition wirbt das Unternehmen mit freizügigen Pin-up-Girls.

Die Nutzer auf Twitter sind empört und werfen dem Unternehmen Rassismus und Sexismus vor:


Müller selbst dementiert die Vorwürfe in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Intention hinter den Aufdrucken sei weder rassistisch noch sexistisch, heißt es darin.

"Den gleichen, falschen Vorwurf müssten wir uns gefallen lassen, hätten wir auf die Figur verzichtet und ausschließlich weiße Motive verwendet.“ Die gewählte Werbeform sei reine Geschmackssache.

Video: Zu sexistisch: Diese Werbung wurde öffentlich gerügt

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