ELTERN
12/11/2015 07:48 CET | Aktualisiert 12/11/2015 07:51 CET

Eine Norwegerin illustriert, wie sich Mütter während der Schwangerschaft fühlen

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Das hat sich Line Severinsen, Norwegerin und Mutter von zwei Kindern vermutlich gedacht, als sie versuchte, ihren Mitmenschen klar zumachen, wie es sich anfühlt, schwanger zu sein.

Glücklicherweise ist sie Illustratorin. Somit ist sie in der Lage, Dinge, die schwierig in Worte zu fassen sind, in Bildern auszudrücken. So zeigt sie auf ihrem Instagram Account eindrücklich mit selbst entworfenen Illustrationen, wie sich schwangere Frauen tatsächlich fühlen.

Zum Beispiel ein ungewohntes Bindungsgefühl zu Schokolade.

Die Erkenntnis, dass man es nicht genug zu schätzen gewusst hatte, als man noch einen beugbaren Oberkörper besaß.

Und dann gibt es da noch die anderen Frauen, die einem dasalles nicht leichter machen.

Das Gefühl, dass man sich anscheinend in einen lebendigen Buddha verwandelt hat, bei dem es Glück zu bringen scheint, wenn man seinen Bauch streichelt.

Und zu bemerken, wie die Toleranzgrenze gegenüber ihren immer gleichen Fragen sinkt.

Panische Angst vor allen Google-Ergebnissen, mit den Schlagworten "Geburt" und "Entbindung".

Das Gefühl, buchstäblich eine tickende Zeitbombe zu sein.

Plötzlich selbst in der Position zu sein, um Sex betteln zu müssen.

Die steigende Überforderung damit, den gängigen Schönheitsidealen gerecht zu werden.

Vier Worte: Druck auf der Blase.

Und die Frustration darüber, genau in Zeiten, in denen man einen Drink am bittersten nötig hätte, sich keinen genehmigen zu dürfen.

Video: Bewegend - Eine Schwangerschaft im Zeitraffer

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