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08/11/2015 15:16 CET | Aktualisiert 08/11/2016 11:12 CET

Atze Schröder ist stinksauer auf Flüchtlingsgegner

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Warum Atze Schröder stinksauer ist

Normalerweise sieht man Comedian Atze Schröder mit breitem Grinsen im Gesicht. Doch angesichts einiger Reaktionen auf die Flüchtlingskrise vergeht ihm das Lachen. "Wir Deutsche berufen uns auf unsere abendländische, christliche Kultur, aber christlich wäre es, zu helfen und die Tür aufzumachen", sagte der 50-jährige Komiker der "Welt am Sonntag".

Besonders besorgt hatten Schröder die Reaktionen auf ein Bild, das er vor einigen Wochen auf Facebook gepostet hatte. Eine Zeichnung eines syrischen Flüchtlingskindes zeigt einerseits Eindrücke aus dem grausamen, blutigen Kriegsalltag, andererseits ein Haus mit gesunden Menschen - heile, sichere Welt eben. "Denkanstoß für Gastfreundschaft", hatte er zu dem Bild geschrieben, doch an einem Großteil seiner Facebook-Fans ging der vorüber, wie die überwiegend negativen Kommentare zeigten.

Schröders nächstes Programm könnte "sehr wütend werden"

Er sehe darin weniger Fremdenhass als vor allem Fremdenangst. Doch aufgebracht ist er dennoch. Es gebe da jetzt eine Wut, die er kanalisieren müsse. In einem Interview mit dem "Playboy" hatte Schröder vor Kurzem angekündigt, dass sein nächstes Programm "sehr wütend" sein würde. Vielleicht werde er "50 Minuten bis zur Pause durchschimpfen, bis die Halsschlagader drei Zentimeter rauskommt", wie er jetzt in der "WamS" überlegte. Er wolle den Menschen einen Spiegel vorhalten.

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