POLITIK
04/11/2015 09:30 CET | Aktualisiert 18/01/2016 17:11 CET

Flüchtlingskrise: "New York Times" sagt humanitäre Katastrophe voraus

Es ist die größte Herausforderung für Europa in der jüngsten Geschichte: Die Flüchtlingskrise entwickelt sich immer mehr zur Zerreißprobe für die westliche Welt. Jeden tag kommen Tausende Menschen an den EU-Außengrenzen an. Die Politiker schlagen bereits seit längerem Alarm, sie seien schlichtweg überfordert.

Ein Ende der humanitären Katastrophe ist nicht in Sicht, im Gegenteil: In den kommenden Monaten wird die Lage in der Ägäis und auf der Balkan-Route noch viel dramatischer - davon geht zumindest die renommierte "New York Times" in einer Analyse aus.

Die US-Zeitung listet mehrere Fakten auf, die dazu führen könnten, dass sich die Flüchtlingskrise noch weiter verschärft. So habe ein Viertel der 32 Millionen Afghanen bereits angekündigt, ihr Land verlassen wollen. Das wären acht Millionen weitere Flüchtlinge.

Zudem listet die "New York Times" Ägypten, Eritrea und den Jemen als Staaten auf, aus denen in den kommenden Jahren womöglich Millionen weitere Flüchtlinge nach Europa kommen könnten.

Außerdem erwähnt das Blatt eine Studie, nach der allein 40 Prozent der 160 Millionen Nigerianer ihr Land verlassen würden, wenn sie die Chance hätten - das wären rund 60 Millionen zusätzliche Flüchtlinge.

HuffPost/Wochit

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