POLITIK
01/11/2015 12:45 CET | Aktualisiert 01/11/2015 13:01 CET

Schon geplatzt: Flüchtlingsgipfel endet vorerst ohne Ergebnis

Getty

Ein trauriges Ergebnis: Eigentlich wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Koalitionspartnern Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) Fortschritte in der Flüchtlingskrise machen. Doch schon nach kurzer Zeit, höchstens zwei Stunden, scheiterte vorerst ein Gespräch der drei im Kanzleramt.

Einen neuen Anlauf soll es am Donnerstag geben, vor der Ministerpräsidentenkonferenz. Größter Streitpunkt: die von der Union vorgeschlagenen Transitzonen, in denen Neuankömmlinge zeitweilig festgehalten werden sollen. Weitaus harmloser klingt dagegen eine Erklärung des Bundespresseamts - demnach gibt es "einige noch zu klärende bzw. offene Punkte".

Seehofer hatte Merkel vor einigen Tagen ein Ultimatum gestellt und bis zu diesem Sonntag weitere Maßnahmen zur Begrenzung der Asylbewerberzahlen gefordert. Er hält Merkels Kurs in der Asylpolitik für falsch und verlangt rasch wirkende Maßnahmen zur Eindämmung des Flüchtlingsandrangs an der Grenze.

Flüchtlingskrise: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer: "Sofort Obergrenzen für Flüchtlinge"

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite