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Von wegen gesund: Das hat Sarah Wiener über vegane Ernährung zu sagen

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Verarbeitetes Fleisch ist praktisch der direkte Weg auf die Krebsstation, beunruhigt uns eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation. Also lieber auf vegetarische Ernährung umstellen. Oder gleich vegan! Je fleischloser, je natürlicher, desto besser - das ist der allgemeine Konsens über vegane Ernährung.

Wer vegan isst, begibt sich in Mangelernährung

Doch das stimmt aus mehreren Gründen nicht. Denn mit Natürlichkeit haben weite Teile veganer Ernährung wenig zu tun. Und gleichsam mit Gesundheit, sagt die Fernsehköchin Sarah Wiener auf "Focus Online". Wer dann noch seine Kinder mit veganem Essen verköstigt, setze deren Wohlbefinden aufs Spiel.

Der Grund: "Veganismus ist eine diätische Mangelernährung", sagt Wiener. Denn an unsere natürlichen Bedürfnisse ist diese Ernährungsform nicht angepasst: Fleischersatz aus Soja, Käse ohne Milch - Lebensmittel, die industriell in hohem Maße behandelt ist. Es ist wohl kein Zufall, dass Lebensmittelunverträglichkeiten zunehmen. Ein Beispiel, das Wiener nennt: Der vor einiger Zeit gescholtene Analogkäse aus Ersatzstoffen ist heute bei Veganern ein gefragtes Produkt.

Der größte Fehler, den Veganer machen

Und weil zahlreiche vegane Lebensmittel aus exotischen Inhaltsstoffen hergestellt werden, fallen dafür teils lange Transportwege und Importrouten an - eine Umweltbelastung, die nicht so recht zum veganen Lebensstil passt.

Veganer würden also etwas Gutes tun, wenn sie ihre Ernährung einmal kritisch untersuchten. Richtig gelebt ist eine entsprechende Ernährung sicherlich gesund. Doch der größte Fehler, der einem beim Blick auf das Vegan-Regal unterlaufen kann, ist der Gedanke: Das ist alles gesund.

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