POLITIK
29/10/2015 13:34 CET | Aktualisiert 29/10/2015 16:39 CET

Russische Angriffe: 35 Tote bei Bombardements auf syrische Krankenhäuser

DPA

Ende September hat sich Russland ganz offen in den Syrienkrieg eingemischt. Die russische Luftwaffe bombardiert dort Stellungen von Gegnern des Assad-Regimes. Nun gibt es schwere Vorwürfe gegen den Kreml: Haben dessen Flugzeuge auch Krankenhäuser unter Beschuss genommen?

Genau das prangert die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen an. Die Bombardements auf syrische Kliniken hätten in den vergangenen Wochen "deutlich zugenommen". Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Bei Luftangriffen auf Krankenhäuser gab es viele Tote. Nach Angaben der Hilfsorganisation sind seit Ende September mindestens 35 Menschen getötet worden. Getroffen worden seien demnach zwölf Krankenhäuser in den Provinzen Idleb, Aleppo und Hama. Mitte Oktober etwa sollen bei einem Bombenangriff auf ein Krankenhaus in Samin – angeblich von russischen Jets – 13 Menschen gestorben sein.

Doch auch gegen die Amerikaner erhob die Organisation zuletzt schwere Vorwürfe: So sollen US-Jets zuletzt ein afghanisches Krankenhaus bombardiert haben, mindestens neun Menschen starben.

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