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21/10/2015 15:21 CEST | Aktualisiert 21/10/2016 11:12 CEST

Der Wohlstand trägt Smartwatch

imago/imagebroker
Die Smartwatch ist ein Männerspielzeug.

Noch sind Apple Watch und Co. eher ein Nischenprodukt, doch es zeichnet sich bereits ab, dass sie eine wichtige Nische besetzen könnten: Smartwatches werden immer mehr zum Statussymbol, wie eine Studie der Fachmesse Internet World zeigt. Demnach sind Smartwatch-Träger überdurchschnittlich gebildet und karriereorientiert.

Der Studie zufolge haben 64,6 Prozent der Smartwatch-Besitzer ihr Abitur gemacht, während der Anteil der Abiturienten unter der Gesamtzahl der befragten Internet-Nutzer lediglich 54,4 Prozent ausmacht. 72,7 Prozent der Smartwatch-Fans beschreiben sich als karriereorientiert im Vergleich zu 61 Prozent der gesamten Internet-Nutzer.

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Männer mögen die Smartwatch lieber

Ähnlich sieht es bei Fitness-Armbändern aus: Hier haben 66,9 Prozent der Besitzer Abitur. 58,3 Prozent geben ein Netto-Monatseinkommen von über 2.000 Euro an. Unterschiede gibt es dagegen in der Geschlechterverteilung: Smartwatches sind mit einem Anteil von 69,8 Prozent in erster Linie ein Männerspielzeug, während bei Fitnessarmbändern das Verhältnis zwischen männlichen (52,3 Prozent) und weiblichen (47,7 Prozent) Besitzern relativ ausgewogen ist.

Insgesamt betrachtet ist der Kreis der Wearables-Fans noch überschaubar: Nur 1,7 Prozent der befragte Internet-User besitzen eine Smartwatch, 4,9 Prozent ein Fitness-Armband.