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20/10/2015 15:08 CEST | Aktualisiert 20/10/2016 11:12 CEST

Das sagt "Tatort"-Star Sabine Postel über den Rundfunkbeitrag

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Sabine Postel weiß, was die ARD mit unserem Geld machen sollte

Was macht die ARD eigentlich mit den Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag? In der Sendung "ARDcheck" diskutierten am Montagabend NDR-Intendant Lutz Marmor sowie WDR-Intendant Tom Buhrow mit ausgewählten Zuschauern und Kritikern darüber. Neben Moderatorin Sandra Maischberger waren auch einige TV-Stars anwesend, wie "Tatort"-Schauspielerin Sabine Postel.

Und die hatte dann auch einiges kundzutun: Sie forderte "mutige" Produkte für junge Zuschauer, die zurückgewonnen werden sollten: "Wir müssen uns von der Quotenhörigkeit verabschieden, auch mehr Geld investieren." Die 14 Cent, die von der monatlichen Gebühr in die "Tatort"-Produktion gehen, reichen ihr nicht. Sie bemängelte die Produktionsbedingungen, weniger Drehtage, mehr Druck. Aber beim Geld liegt offenbar das Problem, denn so Marmor: Das sei "bei uns knapp".

Die "Tatort: Lürsen-Box" mit Sabine Postel finden Sie hier

Braucht das Flaggschiff des Ersten also mehr Geld? Zumindest weniger sollte es wohl auf keinen Fall werden. Im vergangenen Jahr hat die ARD einen Bericht über angeblich geplante Kürzungen an der Krimireihe zurückgewiesen. Auch in diesem Jahr seien keine Einsparungen geplant.

Und den Zuschauer erwarten auch noch einige Leckerbissen: In einer Doppelfolge am 22. und 29. November mit dem Titel "Der große Schmerz" tritt Helene Fischer als mysteriöse Leyla ins Revier von Kommissar Tschiller (Til Schweiger). Von so einem Gaststar kann die Bremer Kommissarin Postel alias Inga Lürsen allerdings wohl nur träumen. Die Münsteraner Publikumslieblinge Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) ermitteln zudem am 8. November erneut in dem Fall "Schwanensee".