„Ich würde es wieder tun": Flüchtling redet über brutalen Angriff auf ein Mädchen

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FLUECHTLING ZIVILCOURAGE
"Man muss Menschen in Not helfen": Der Flüchtling Mohammed stellte sich zwischen ein deutsches Mädchen und ihre Angreifer | dpa
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Um sich einer Gruppe von 15-20 Angreifern entgegenzustellen, braucht es eine ordentliche Portion Mut. Vor allem, wenn man gerade mal 17 Jahre alt ist. Und neu in einem (noch) fremden Land.

Der 17-jährige Flüchtling Mohammed hat es trotzdem getan. Laut einem Bericht der „B.Z.“ trat er einer gewalttätigen Gruppe entgegen, die eine 16-Jährige am Berliner Alexanderplatz terrorisierten – und dann sogar schlugen. „Ich habe den Angreifern gesagt, dass man keine Frauen schlägt“, erklärte der Teenager im Interview mit der „BZ“. „Das gehört sich nicht.“

Diese Zivilcourage kam dem Flüchtling teuer zu stehen: Die Gruppe wandte sich prompt gegen ihn. Einer der Angreifer zückte schließlich sogar ein Messer und stach auf ihn ein. Umstehende Menschen riefen zum Glück die Polizei und Mohammed konnte rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden.

Trotz schweren Verletzungen am Rücken sagte er der „BZ“, dass er es jederzeit wieder tun würde: „Man muss Menschen in Not helfen“.

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