POLITIK
15/10/2015 18:38 CEST | Aktualisiert 15/10/2015 18:49 CEST

Flüchtlingskrise: Türkei will bis zu 3 Milliarden Euro von der EU

dpa
Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei

Die Türkei will von der EU für ein gemeinsames Vorgehen in der Flüchtlingskrise bis zu drei Milliarden Euro. Über die Erwartungen soll an diesem Donnerstagabend der EU-Gipfel beraten, berichteten Diplomaten in Brüssel am Donnerstag. Die bisherige finanzielle Zusage der EU lag bei einer Milliarde Euro.

Der Europäischen Union geht es vor allem darum, dass die Türkei den Grenzschutz verbessert. Sie erhofft sich davon eine Begrenzung des Flüchtlingszustroms. Die Regierung in Ankara erwartet im Gegenzug für eine engere Kooperation allerdings Zugeständnisse. Sie will unter anderem zügig eine Liberalisierung der Visa-Regeln für türkische Bürger, die in die EU reisen. Zudem will die Türkei in den seit Jahren festgefahrenen Beitrittsverhandlungen mit der EU über weitere Politikbereiche sprechen. Auch die Einstufung als sicheres Herkunftsland ist Ankara wichtig, sozusagen als politisches Gütesiegel.

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