POLITIK
12/10/2015 09:38 CEST | Aktualisiert 12/10/2015 13:13 CEST

Ein Pegida-Aktivist erstattet Anzeige gegen die grausamste "Straftat" aller Zeiten

dpa

Bei Pegida-Veranstaltungen kommt es immer wieder zu skurrilen (und manchmal auch besorgniserregenden) Zwischenfällen. Doch dieser Vorfall aus München könnte abstruser nicht sein: Der Anmelder einer Pegida-Veranstaltung hat vor kurzem Anzeige gegen einen Fotografen erstattet. Der Grund: Er fühlte sich durch den Blitz der Kamera verletzt. Das berichten mehrere Medien, darunter der "Münchner Merkur".

Der Anmelder habe sich an die Beamten gewandt und mitgeteilt, dass ein Fotograf ihm absichtlich ins Gesicht geblitzt habe, berichtet das Blatt. Er habe angegeben, in Folge dessen Sehprobleme zu haben und erstattete Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Fotografen.

Unklar ist bislang, wie schwer die Verletzungen des Pegida-Aktivisten sind. Seit 2012 läuft gegen den Münchner Pegida-Vorstand ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf die Bildung einer terroristischen Vereinigung, hatte das bayerische Innenministerium zuletzt auf Anfrage einer Grünen-Landtagsabgeordneten mitgeteilt.

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