LIFESTYLE
05/10/2015 09:26 CEST | Aktualisiert 05/10/2015 09:28 CEST

Dieses Hotel ist das Paradies aller Kiffer

Thinkstock

Wer in den All-Inclusive-Urlaub mit Bändchen am Handgelenk fliegt, will sich meist vor allem ungehemmt betrinken. "All-In", das steht für Cocktails am Pool und Einschlafen am Strand. Doch warum sollen nur Freunde des flüssigen Rausches Spaß im Urlaub haben?

An diejenigen, die statt zum Glas gerne einmal zum Joint greifen, hat dabei jedoch niemand gedacht. Was natürlich auch daran liegen dürfte, dass Marihuana in vielen beliebten Urlaubsländern nicht legal ist. Die Lösung entsteht nun nicht in einem Strandparadies, sondern im Norden der USA. In einer Stadt des Staats South Dakota baut ein Indianerstamm das erste Marihuana-Urlaubshotel der Welt, wie es in einem Bericht heißt.

30 Sorten sollen Lust auf Rausch machen

Ein Hotel mit 120 Zimmern und ein Casino stehen bereits auf dem Reservatsgelände - nun sollen neben Zockern auch Kiffer angelockt werden. Dazu will der Stamm 30 Sorten Cannabis anbauen. Möglich wird das durch eine Sondergenehmigung, die den Anbau der Pflanze auf Indianerland ermöglicht. Für die Betreiber könnte der Rausch-Tourismus ein lohnendes Geschäft werden: Sie erwarten einen Gewinn von zwei Millionen Dollar (knapp 1,8 Millionen Euro) pro Monat.

Vorteil der Geschäftsidee: Die benebelten Urlauber können sich nicht ans Meer setzen und selig den Wellen zuschauen - wahrscheinlich werden sie eher Spieltische und Spielautomaten nutzen. Wer sein Geld zu schnell verjubelt, für den könnte der Spaß aber schnell vorbei sein. Denn Marihuana soll den bisherigen Plänen zufolge nicht zum All-Inclusive-Angebot zählen.

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