POLITIK
30/09/2015 23:14 CEST | Aktualisiert 30/09/2015 23:23 CEST

Russlands Bomber sollen Dutzende Zivilisten getötet haben

dpa

Bei den russischen Luftangriffen in Syrien sind unbestätigten Angaben zufolge Dutzende Zivilisten getötet worden. Die "Bild"-Zeitung zitiert den Chef der Syrischen Nationalen Koalition, Chaled Chodscha, der von 36 Opfern spreche. "Spiegel Online" zitiert die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die von 27 nicht näher spezifizierten Toten ausgeht.

Russland hat in Syrien nach eigenen Angaben insgesamt 20 Luftangriffe auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflogen. Acht strategische Ziele seien bombardiert worden, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge. Dabei seien Munitionsdepots und Treibstofflager sowie Kommandostellen im Gebirge vollständig zerstört worden. "Alle Attacken wurden nach den Daten der syrischen Armee durchgeführt", sagte Konaschenkow.

Ziele in der Nähe von "zivilen Objekten" seien nicht angegriffen worden. Das Ministerium habe Videobilder des Einsatzes veröffentlicht, teilte er mit. Syrische Aktivisten hatten zuvor angegeben, die russischen Flugzeuge bombardierten Ziele in Gebieten der gemäßigten Rebellen.

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