LIFESTYLE
27/09/2015 22:11 CEST | Aktualisiert 27/09/2015 23:43 CEST

Die intimen Geständnisse einer Prostituierten

Screenshot/Twitter

Die Online-Plattform Reddit ist für viele Dinge bekannt. Katzenvideos, verrückte Bilder von Halloween-Kostümen und sehr viel Trash. Die Macher der Plattform bieten zudem in regelmäßigen Abständen Chatrunden an, bei denen die User alle Fragen stellen können, die sie schon immer einmal stellen wollten. Die Runde heißt passenderweise "Ask Me Anything".

Dass viele das in Anspruch nehmen, wenn sie mit einer echten Prostituierten chatten können, versteht sich von selbst. Bereit erklärt, auf dem Portal Rede und Antwort zu stehen, hat sich Sarah Greenmore aus dem US-Bundesstaat Nevada, wo Prostitution - im Gegensatz zu vielen anderen US-Bundesstaaten - legal ist.

Wie die britische "Daily Mail" berichtet, wollte Greenmore durch ihrer Teilnahme mit "Vorurteilen" über die Branche aufräumen.

Und das sind einige der überraschendsten Einblicke in den Arbeitsalltag von Greenmore:

  • Greenmore verdient laut eigener Aussage rund 10.000 Dollar in zwei Wochen. Ihren Job macht sie des Geldes wegen, sagt sie.
  • Am ermüdendsten sei ihr Job, wenn sie sich nach einem Tag im Fitnessstudio auf die Männer draufsetzen müsse. Die Beine seien dann schon sehr müde...
  • Die schlimmste Frage der Kunden: Wenn sie von Greenmore wissen wollen, was sie tue, wenn sie einmal alt sei und nicht mehr gut aussehe. "Diese Frage häufig zu hören, das nimmt einen mit", schreibt sie.
  • Durchaus überraschend ist, dass auch Frauen zu Greenmore kommen. "Zwar nicht so häufig wie Männer, aber ja, es gibt auch Frauen."
  • Eine Frage, die bei Sexarbeitern auch nicht fehlen darf: Wie der Beruf die Beziehung beeinflusst. "Ich war mit einem Pornostar zusammen", sagt Greenmore. "Unsere Jobs haben natürlich einen Preis in der Beziehung gefordert", erzählt sie weiter. Dann machte sie Schluss. Jetzt sei sie nicht mehr an einer Beziehung interessiert.
  • Eine wichtige Regel: Sie macht es nur mit Kondom. Ein Kunde, der es ohne versuchen wollte, wurde von Greenmore so zur Sau gemacht, dass der am Ende als Entschuldigung 400 Dollar Trinkgeld zahlte.
  • Sperma fasst sie grundsätzlich nicht an. Auf der Haut haben will sie es auch nicht. Wegen der Gefahr, sich mit Krankheiten anzustecken.
  • Was die Anzahl der Kunden angeht, reicht die von null bis sieben am Tag.
  • Viele ihrer Kunden seien noch Jungfrau, schreibt Greenmore weiter.
  • Über die Dauer von Sex verrät sie: "In meinem persönlichen Leben dauerte das kürzeste Mal nur 20 Sekunden. Bei der Arbeit waren es eineinhalb Minuten."

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