LIFESTYLE
22/09/2015 18:33 CEST | Aktualisiert 29/10/2015 08:33 CET

Diese Familie hat sich das getraut, wovon viele nur träumen

Instagram/ouropenroad
Diese Familie hat sich das getraut, wovon viele nur träumen

Für viele wird es immer nur ein Traum bleiben: Ein Leben als Nomade. Eine Reise die nie aufhört. Kein normaler Bürojob sondern das pure Abenteuer. Ganz anders sieht es bei Adam und Emily Harteau aus: Die zwei Amerikaner haben sich diese Sehnsucht gemeinsam mit ihren beiden kleinen Töchtern erfüllt und sind seit Oktober 2012 zusammen durch Südamerika unterwegs.

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Eigentlich sollte ihre Reise nur ein Jahr dauern. Aber nach fünf Monaten ihres Trips wurde schnell klar: 12 Monate werden nicht genug Zeit sein, um die Schönheit der Strecke von Los Angeles bis an die südliche Spitze Chiles ausreichend genießen zu können.

Ein Zuhause auf Rädern

Im Tausch für ein geregeltes Leben in der Stadt sind die Harteaus in einem Van unterwegs, den sie vor Beginn ihres Trips mit den nötigsten Gegenständen wie Herd, Betten, Kühlschrank und Solarzellen ausstattet haben.

Doch ein Nomadenleben fordert auch Opfer: Dusche und Toilette sind im gut ausgebauten Van nicht vorhanden, deswegen muss mit einer Solardusche und einem Plastikbehälter als Waschmöglichkeiten vorlieb genommen werden.

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Innovative Finanzierung

Aber sein Leben komplett umzukrempeln und alles Bekannte hinter sich zu lassen erfordert auch Mut. Und Geld. Doch auch hier fehlt es den Harteaus nicht an Einfallsreichtum: Sie starteten vor ihrer Reise eine Kick-off Kampagne in der sie 16.000 Dollar als Finanzierung zusammenbekamen.

Und auch für unterwegs haben sie eine originelle Finanzierungsquelle gefunden: Sie verkaufen in sogenannten „24-hour Bazaar“ Fair Trade und lokal hergestellte Produkte und stehen mit einigen Sponsoren in Verbindung.

Alle die der Meinung sind, dass Abenteuer ‚vorbei’ sind sobald die ersten Kinder da sind, werden von den Harteaus eines besseren belehrt. Als sie 2012 zu ihrer Reise aufbrechen, ist ihre älteste Tochter gerade einmal 21 Monate alt, 2014 kommt die neugeborene Sierra in Brasilien hinzu.

Aber ist ein Van wirklich ein guter Ort, um seine Kinder großzuziehen? Adam und Emily sind der Meinung es ist es genau der Richtige: „Unsere Reise fasst alle Sachen zusammen, die wir [unseren Töchtern] zeigen und beibringen möchten: Ein Leben in Einfachheit. Eine Fülle an Erfahrungen. Vor allem Liebe. Gemeinsamkeit. Respekt für andere und die Erde.“

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Um alle Daheimgebliebenen an ihrer Reise teilhaben zu lassen, dokumentieren sie ihre Familiengeschichte in ihrem Blog "Our Open Road" und auf Instagram, wo sie schon über 91.000 Follower von sich begeistern konnten. Aber seht selbst eine Auswahl ihrer schönsten Bilder:

Flussüberquerung in Panama

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Kolumbien

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Machu Picchu in Peru

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Sonnenaufgang in Patagonien

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Ein Puma in Patagonien

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Adam mit seiner Kleinsten

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Salto Grande in Patagonien

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Cerro Torre in Patagonien, Argentinien

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Sierra mit eine argentinischen Schildkröte

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Familienglück

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Lagerfeuer in Uruguay

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Willkommen in Chile!

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Chile

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Adams "Büro"

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