POLITIK
19/09/2015 20:00 CEST | Aktualisiert 19/09/2015 20:15 CEST

Deutschland muss sparen, um Flüchtlingen zu helfen

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Finanzminister Wolfgang Schäuble muss für Flüchtlingshilfen den Haushalt kürzen.

Flüchtlinge aufzunehmen, ist eine Selbstverständlichkeit für Deutschland. Klar ist natürlich auch: Die Neuankömmlinge zu versorgen, kostet Geld. Nun ist bekannt geworden: Finanzminister Wolfgang Schäuble muss sparen, um die Hilfe für Asylsuchende im kommenden Jahr finanzieren zu können, wie der "Spiegel" berichtet.

Bislang war von einer geringeren Summe die Rede: Sechs Milliarden Euro Überschuss aus diesem Jahr sollten in die Flüchtlingskasse fließen. Schäuble will nun aber zusätzlich 2,5 Milliarden Euro vom Haushalt abzwacken. So kommen insgesamt rund 9 Milliarden Euro zusammen. Wo genau gespart wird, entscheiden alle 14 Bundesministerien einzeln: 500 Millionen Euro der Einsparsumme werden auf ihre Etats verteilt.

Schäubles Hoffnung: Die übrigen zwei Milliarden sollen durch unerwartet günstigere Ausgaben, etwa Zinszahlungen auf Kredite, finanziert werden. Klappt das nicht, müssen die Ministerien weitere Kürzungen hinnehmen.

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