POLITIK
16/09/2015 07:15 CEST

Flüchtlinge, Putin, Elton John: Das müsst ihr heute wissen

Getty
Elton John wird sich mit Putin treffen

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

hier die Zusammenfassung der Nachrichten des Morgens.

Das ist passiert ...

Bis in die Nacht diskutierten die Länderchefs im Kanzleramt über die Flüchtlingskrise. Sie einigten sich mit Merkel darauf, dass der Bund die Länder bei der Erstaufnahme und Verteilung von Flüchtlingen stärker unterstützen soll. Der Bund werde die Verteilung der Menschen auf einzelne Bundesländer gemeinsam mit den Ländern managen, kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel am späten Abend an. Außerdem sei der Bund bereit, 40.000 Plätze zur Erstaufnahme zur Verfügung zu stellen. Auch sollen zufolge Verteilzentren geschaffen werden.

Österreich hat Grenzkontrollen eingeführt. Damit reagiert das Land auf den Andrang von Flüchtlingen, der sich wegen der harten Linie Ungarns in den vergangenen Tagen noch einmal erheblich verstärkt hatte. Kontrolliert werden soll demnach an der ungarischen, der italienischen, der slowenischen und der slowakischen Grenze.

15-jähriger Amerikaner plante möglicherweise Anschlag auf den Papst. Der Junge ist laut Medienberichten im August festgenommen worden, weil er möglicherweise einen Anschlag auf Papst Franziskus während dessen USA-Reise plante. ABC News zitierte einen Bericht des FBI und des Heimatschutzministeriums, wonach der Junge von der Terrormiliz IS inspiriert gewesen sei.

Absage an Putin. Die USA weisen Putins vorschlage einer neuen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurück. Das Weiße Haus wertete die russische Unterstützung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad als eine Destabilisierung der Region. Außenminister John Kerry rief am Dienstag seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zum dritten Mal binnen zehn Tagen an, um Klarheit über den russischen Einsatz in Syrien zu gewinnen.

Es geschehen Zeichen und Wunder. Der Musiker Elton John hatte in einem BBC-Interview gesagt, dass er gerne mal den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen wolle, um über dessen "lächerliche" Ansichten zu den Rechten von Homosexuellen zu sprechen. Und Putin scheint ihn tatsächlich angerufen und eingeladen zu haben: "Danke, Präsident Wladimir Putin, für die Annäherung und das Telefongespräch heute. Ich freue mich, Sie persönlich zu treffen, um mit Ihnen über die Gleichstellung von LGBT in Russland zu reden", schrieb Sir John auf Instagram.

Und das wird passieren ...

Das Bundeskabinett will um 9.30 Uhr die Beteiligung der Bundeswehr an der EU-Militäroperation gegen Schleuser im Mittelmeer beschließen. Das Mandat, dem der Bundestag noch zustimmen muss, sieht nach dpa-Informationen die Entsendung von bis zu 950 Soldaten vor.

Einen schönen Tag wünscht eure Huffington Post!

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