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16/09/2015 15:04 CEST | Aktualisiert 17/09/2015 13:44 CEST

20 Gründe, warum man Krankenschwestern einfach lieben muss

Gettystock
Eine Krankenschwester, wie sie den Herzschlag einer Patientin misst.

Wer schon einmal in einem Krankenhaus war, weiß, dass die Pfleger das Herz des Hauses sind. Man sieht sie öfter als den Rest vom Personal und sie sind der Schlüssel zur Außenwelt, wenn gerade kein Besuch da ist.

Gerade wer länger im Krankenhaus bleiben muss, findet Gefallen an dem Personal, das immer für einen da ist. Und warum machen sie das? Weil es glücklich macht, wenn der Patient bei der Entlassung „danke“ sagt.

Liebe Krankenschwestern, Krankenpfleger und Pflegerinnen, dieser Text geht an euch. 20 Gründe, die jedem zeigen, warum man euch einfach lieben muss:

1. Krankenschwestern sind Emotionskünstler

Ein von Wiebke Wendland (@kiwi.kernchen) gepostetes Foto am


„Eine Krankenschwester zu sein bedeutet all deine Tränen zurückzuhalten und anzufangen anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“ – muss ja nicht jeder wissen, dass im Nachbarzimmer gerade jemand gestorben ist.

2. Krankenschwestern sind die besseren Ärzte

Was der Arzt bei der Visite erzählt, müssen Pfleger verstehen. Noch dazu sollen sie die Krankengeschichte des Patienten am Besten noch auswendig kennen. Für die ganzen Fachbegriffe studieren Ärzte mindestens sechs Jahre. Krankenschwestern lernen das in der halben Zeit.

Ein von Jason (@tunes1112) gepostetes Foto am


„Rette ein Leben und du bist ein Held. Rette 100 Leben und du bist eine Krankenschwester. Fröhliche Krankenschwester-Woche!“ – Warten bis der Arzt kommt? Lieber nicht.

3. Krankenschwestern sind Improvisationskünstler

Egal in welches Krankenzimmer sie gehen, hinter jeder Tür wartet ein neues Abenteuer. Sie reden mit imaginären Menschen, verjagen Monster oder befinden sich urplötzlich im Zug. Demente Patienten wollen schließlich auch, dass ihnen jemand zuhört.

Aber auch die normalen Gespräche können interessant sein. Pfleger hören täglich so viel von ihren Patienten und nehmen sich immer, wenn es geht, die Zeit zuzuhören. Auch wenn die Omi aus Zimmer 12 zum zehnten Mal die gleiche Geschichte erzählt.

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4. Krankenschwestern sind wie Katzen

Sie müssen auch nachts nachsehen, ob der Patient noch atmet, oder der Katheter noch richtig sitzt. Aber die Schwierigkeitsstufe erhöht sich. Krankenschwestern versuchen alles, damit der Patient nicht aufwacht, wer schläft spürt schließlich keine Schmerzen.

Also schleichen sie von Zimmer zu Zimmer. Sie tapsen leise durch den Raum und versuchen, im Dunkeln das allernötigste zu erkennen.

5. Krankenschwestern kennen keinen Ekel

Sie machen wirklich alles. Unter den Brüsten wird gewaschen und der Po wird abgewischt. Das ist wirklich nichts für schwache Nerven, aber Krankenschwestern verziehen dabei keine Miene.

6. Krankenschwestern haben gutes Zeitmanagement


Ihnen bleibt wenig Zeit pro Patient und da sollen sie waschen, pflegen, ratschen und dokumentieren – Bandarbeiter haben einen entspannteren Arbeitstakt.

7. Krankenschwestern haben eine ganz eigene Vorstellungen von Mode

Während der Arbeit tragen sie Uniform, die nicht selten unfreiwillig aufgepeppt ist. Hier niest einer, da übergibt sich ein anderer. Und als Krankenschwester steht man irgendwie immer in der ersten Reihe. Aber was solls, in der Umkleidekabine sind noch saubere T-Shirts in ihrer Größe.

8. Krankenschwestern sind Allround-Talente

Sie werden immer angepiept. Sie kommen zum Haare kämmen, schminken, Uhr richten, Klamotten aussuchen, Fernsehprogramm umschalten, Schuhe anziehen... Aber es macht ja auch Spaß, wenn man sieht, wie glücklich Patienten danach sind.

9. Krankenschwestern sind Manager


„Ärzte sind das Hirn der Klinik, Krankenschwestern das Herz: Wenn das Hirn einen Fehler macht wird es das Herz wieder richten, macht das Herz einen Fehler macht keiner es wieder gut. – Stolz eine Krankenschwester zu sein“

10. Krankenschwestern können Hieroglyphen lesen


Wenn ein Arzt schreibt... Ganz ehrlich, wer kann das schon lesen?

11. Krankenschwestern sind hilfsbereit

Mal eben den Kugelschreiber aufheben, oder das Fenster öffnen. Krankenschwestern machen vieles gern, aber sie sind keine Dienstmädchen. Schließlich heißt es (H)ospital – nicht (H)ilton.

12. Krankenschwestern sind Kummerkästen

Sie halten Händchen bei Angst, Trauer, Leid, Kummer und Schmerzen. Sie sind immer für einen da und bleiben bis es besser wird, selbst wenn sie theoretisch keine Zeit dafür haben.

13. Krankenschwestern sind treu

Zumindest haben sie ihre Arbeit lieb. Als Krankenschwester hat man nämlich wenig Zeit für die Liebe. Sie arbeiten zwölf Tage am Stück, am Wochenende, an Feiertagen und in der Nacht. Beziehungsstatus: Krankenschwester.

14. Krankenschwestern sind weltoffen


„Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich mehr Penisse gesehen habe als viele Prostituierte... Ich mache eine Ausbildung zur Krankenschwester, was ist deine Ausrede?“

15. Krankenschwestern geben sich mit weniger zufrieden

Die Patienten zuerst. Also bringen sie die Kranken auf die Toilette, bevor sie selbst gehen und bringen ihnen mit Magenknurren das Essen.

16. Krankenschwestern können gut einstecken

Ärzte, Patienten, Angehörige – jeder hat was an ihnen auszusetzen. Sie nehmen jede Kritik auf, hören sie sich an und gehen am nächsten Tag trotzdem wieder in die Arbeit. Von dieser Stärke können sich viele noch ein Stück abschneiden.

17. Krankenschwestern sind Besserwisser

Es braucht nicht lange, bis eine Schwester weiß, ob sie ihrem Oberarzt ihr Leben anvertrauen würde. Sie weiß genau, welche Ärzte sie besser meiden sollte, wenn sie selbst mal ein Problem hat. Als Freund bekommt man diese wertvolle Info sicherlich auch.

18. Krankenschwestern gehören zur Familie

Auch wenn sie lieber „Frau Meier“ wären, im Krankenhaus sind sie „Schwester Anna“. Das wird eine ganz schön große Familie bei so vielen Geschwistern.

Ein von @meine_challenge gepostetes Foto am

19. Krankenschwestern behandeln lieber andere als sich selbst

Zuerst wird der Patient versorgt, dann hat man Zeit sich um die eigenen Blasen, wunden Knie oder um den schmerzenden Rücken zu kümmern.

20. Krankenschwestern machen alles für nichts

Genau wie in allen sozialen Berufen, bekommen sie einfach kein gerechtes Gehalt. Und obwohl sie viel zu wenig für ihre Leistung bekommen, gibt es immer mehr von den fleißigen Helfern. Fast eine Million Deutsche verzichten auf Geld und helfen Menschen als Krankenschwester.

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