POLITIK
15/09/2015 13:34 CEST | Aktualisiert 15/09/2015 13:49 CEST

Libanesischer Minister warnt: "Bevor man es weiß, wird der IS in Europa sein."

Getty

Rund 20.000 der 1,1 Millionen syrischen Flüchtlinge seien von Terroristen des Islamischen Staats indoktriniert worden, sagte der libanesische Kultusminister Elias Bou Saab der britischen Zeitung "Sun". Der IS habe zwei bis drei Prozent der Flüchtlinge rekrutiert. "Das ist mehr als genug", sagt er. Laut seiner Aussage sucht sich der IS junge Männer aus, die bisher noch nicht mit Terrorismus in Kontakt kamen. "Sie organisieren Gruppen und schicken sie los", sagte Bou Saab.

Die jungen Männer ließen sich leichter beeinflussen als Erwachsene: sie hätten "keine Hoffnung, keine Arbeit, keine Ausbildung", sie seien "arm." Es sind die jungen Männer, die eigentlich noch in der Schule sein sollten. Bou Saab sagt: "Der IS wird nicht an der Grenze zu Libanon aufhören. Bevor man es weiß, wird der IS in Europa sein."

Schon länger gibt es Befürchtungen, dass unter den Flüchtlingen auch radikalisierte Muslime sind. Bisher gibt es aber dafür keine Anzeichen.

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