LIFESTYLE
14/09/2015 18:22 CEST | Aktualisiert 14/09/2015 18:32 CEST

Unter diesem Wasser lauert eine Gefahr aus Urzeiten, die uns töten könnte

Die Erde verändert sich - daran sind auch wir Menschen Schuld. Viele Folgen des Klimawandels sind bekannt: In wenigen Jahrzehnten werden einige Küstengebiete überschwemmt sein, Millionen Menschen brauchen dann eine neue Heimat. Es drohen Stürme, Dürreperioden, extreme Temperaturschwankungen.

Doch in jüngster Zeit haben Forscher eine Gefahr entdeckt, von der zuvor noch niemand etwas ahnte. Denn sie ist mehr als 30.000 Jahre alt. In Gebieten wie Sibirien gab es Jahrtausende lang Permafrost. Das bedeutet, diese Regionen waren dauerhaft von einer Eisschicht bedeckt. Doch durch die globale Erwärmung fängt das Eis an zu schmelzen. Das sieht dann so aus:

permafrost sibirien

Flickr / NPS Climate Change Response

Jetzt gelangen Viren aus der Urzeit an die Oberfläche - Erreger, die Jahrtausende lang vom Eis eingeschlossen waren.

viren aus der urzeit

Flickr / Mike Beauregard

Wissenschaftler entdeckten bisher unbekannte Viren-Arten, von denen einige auch tödlich für den Menschen sein könnten.

Die Forscher fanden zum Beispiel das Mollivirus sibericum:

mollivirus sibericum


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