ELTERN
11/09/2015 16:57 CEST | Aktualisiert 11/09/2015 22:44 CEST

Verbraucherzentrale warnt: Warum ihr das Pausenbrot besser nicht in Alufolie einpacken solltet

Thinkstock
Verbraucherzentrale warnt: Pausenbrote gehören nicht in Alufolie!

Ein neues Schuljahr kündigt sich an und damit auch wieder die Zeit, in der fleißig Pausenbrote geschmiert werden. Damit der gut gemeinte Mittagssnack auch wirklich gut für dein Kind ist, hat die Verbraucherzentrale Bayern eine wichtige Bitte an alle Eltern: Packt die Pausenbrote eurer Kinder nicht in Alufolie ein!

"Alufolie ist zwar praktisch, aber nicht zum Einwickeln von Pausenbroten zu empfehlen", schreibt Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale Bayern in einer Pressemitteilung.

Der Grund dafür? Bei Kontakt mit salzigen oder sauren Lebensmitteln kann sich Aluminium aus der Folie lösen und in Lebensmittel übergehen. "Schinken, Tomatenscheiben, Essiggurken und geschnittenes Obst gehören nicht in Alufolie", erklärt Schubert.

Aluminium schädlich für die Gesundheit - aber es gibt Alternativen

Die gesundheitlichen Risiken, die Aluminium birgt, sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch wird ein Zusammenhang zwischen erhöhter Aluminiumzufuhr und Brustkrebs und Alzheimer diskutiert. Die tolerierbare Menge an Aluminium im Körper ist besonders bei Kinder schnell erreicht.

Es ist daher ratsam, bei der Verpackung von Essen auf Alternativen wie Brotzeitboxen aus Kunststoff oder Edelstahl auszuweichen. Die sind nicht nur gesünder, sondern sehen auch viel besser aus und sind zusätzlich auch noch wiederverwendbar. Da freut sich nicht nur das Kind, sondern auch die Umwelt.


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