POLITIK
03/09/2015 06:07 CEST | Aktualisiert 03/09/2015 06:23 CEST

Die Neuwahlen in Griechenland könnten ganz anders ausgehen, als erwartet

Getty
Alexis Tsipras muss sich wegen der Neuwahlen am 20. September große Sorgen machen

Am 20. September entscheidet sich die Zukunft Griechenlands. Dann stehen Neuwahlen an. Bisher gingen alle Beobachter davon aus, dass Alexis Tsipras' Syriza-Partei die Wahl gewinnen und er so gestärkt somit gestärkt daraus hervorgehen wird.

Doch auf einmal verändert sich die Situation grundlegend. Einer jüngsten Wahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts GPO zufolge wird die konservative Nea Dimokratia (ND) den Urnengang knapp gewinnen, wie am Mittwoch bekannt wurde. Danach erreichen die Konservativen 25,3 Prozent der Stimmen, während die linksradikale Syriza 25 Prozent erzielt.

Alles könnte sich verändern. Die Neuwahlen könnten die bisherige Regierungspartei Syriza um Ex-Ministerpräsident Alexis Tsipras auf den zweiten Platz verweisen. Es ist das erste Mal, dass Syriza seit ihrem Wahlsieg vom Januar in der Wählergunst hinter die größte Oppositionspartei fällt. Eine andere Umfrage hatte zuvor Syriza eine knappe Führung von 0,4 Prozent gegeben. Für die Umfrage im Auftrag des privaten Senders Mega TV hatte GPO zwischen dem 31. August und dem 2. September telefonisch 1000 Menschen kontaktiert. Die Fehlermarge gab das Meinungsforschungsinstitut mit drei Prozent an. Die Wahlen finden statt.

Tsipras war im August nach siebenmonatiger Amtszeit zurückgetreten. Zuvor hatte es eine innerparteiliche Revolte gegen seine Zusagen für ein drittes Rettungspaket der EU gegeben. Die Spar- und Reformauflagen für die neuen Hilfsgelder im Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro brachte er im August mit den Stimmen der Opposition durch.

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