POLITIK
01/09/2015 07:43 CEST

Diese Tiere zeigen uns, warum wir schnell handeln müssen

AP
Auf diesem Bild drängen sich 35.000 Walrösser

Zurzeit ist Barack Obama in Alaska. Dort macht er nicht nur ein Überlebenstraining, sondern rief auch eindringlich zu einem stärkeren Klimaschutz auf.

Ein Bericht aus Alaska unterstreicht die Dringlichkeit dieses Aufrufs: Nach einer Schätzung der US-amerikanischen Wild- und Fischereibehörde versammelten sich an diesem Wochenende 5.000 bis 6.000 Walrösser an einem Strand in Alaska. Das schreibt die "Washington Post".

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Ein Versammlung von Walrössern in Alaska im Jahr 2014

Wenn Walrösser sich in großen Gruppen an Land tummeln, sollte uns das Sorgen machen. Denn normalerweise halten sich die Tiere nicht an Land auf. Sie leben auf Eisschollen und schlafen und paaren sich dort. Sie jagen Fische, die sich unter den Schollen aufhalten.

Es gab schon viel größere Walross-Versammlungen. Im letzten Jahr fotografierte die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ein Treffen von 35.000 Walrössern acht Kilometer nördlich von Point Lay, einem Eskimo-Dorf etwa 1.100 Kilometer im Nordwesten von Anchorage.

In den letzten Jahren hat sich das Abschmelzen des arktischen Eises beschleunigt. Es ist ein bemerkenswertes Zeichen für die dramatischen Veränderungen als Resultat des Verlustets von Meereseis", sagte Margaret Williams, die Direktorin des Arktis-Programms der Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund dem britischen "Guardian".

Es scheint, als wollten die Tiere Obama eine Erinnerung geben, dass es Zeit ist, zu handeln.

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