POLITIK
28/08/2015 21:44 CEST

So sieht es aus, wenn Merkel mit Nazis spricht

Es hatte gedauert, bis Angela Merkel nach Heidenau kam, um mit Flüchtlingen zu reden. 1992 war die damalige Bundesministerin für Frauen und Jugend früher vor Ort in Rostock-Lichtenhagen, wie ein Video zeigt.

Ein peinlicher Auftritt

Es ist ein fragwürdiges Gespräch, dass Merkel mit einem Neo-Nazi führt. Sie fragt den jungen Mann, was denn wäre, wenn ein Ausländer - zum Beispiel ein Vietnamese - "hier ein Bier trinken würde"? "Da hätte ich was dagegen", entgegnet der Mann. Sichtlich von der Situation überfordert antwortet Merkel mit einer Gegenfrage: "Also hättet ihr es ihm nicht gestattet?"

#merkelspricht #Heidenau: 1992 in Rostock-#Lichtenhagen war #Merkel früher am Brennpunkt. Allerdings mit einem denkbar peinlichen Auftritt:

Posted by report München on Mittwoch, 26. August 2015

Auch im weiteren Verlauf nimmt das Gespräch nicht wirklich an Fahrt auf. Es fehlt Merkel jegliche Argumentationsgrundlage.

"Was ich traurig finde, wenn ein Jugendlicher heutzutage ins Fernsehen will, ist es am besten, er schmeißt einen Stein. Das muss ich mal so rabiat sagen. Das finde ich nicht so gut." Dass sie so keinen jugendlichen Neo-Nazi von seiner Ideologie abbringt, versteht sich leider von selbst.


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