LIFESTYLE
28/08/2015 23:14 CEST

Wer Salat isst, tut nichts für seine Gesundheit und schadet der Umwelt

Jupiterimages via Getty Images
Salat schmeckt einfach nicht.

„Iss Salat, er ist gesund und hilft beim Abnehmen.“ Dieses Mantra haben schon so viele von uns verinnerlicht. Wir bestellen Salat, obwohl wir eigentlich Lust auf, nun ja, etwas Gehaltvolleres haben. Aber er ist ja so gut für unser Wohlbefinden.

Nun sagen einige Experten: Stimmt alles nicht.

Salat ist überbewertet: Eisbergsalat, Blattsalat und Feldsalat, sie sind alle völlig zu Unrecht bei Gesundheitsfanatikern so beliebt. Ein gewöhnlicher Salat enthält nicht mehr Nährstoffe als ein Blatt Papier und ein Glas Wasser.

Blattsalat versorgt uns in nennenswerten Mengen weder mit Vitaminen noch Mineralstoffen. „Ja, aber“, werden Salatfreunde nun sagen. „Salat enthält viele Ballaststoffe.“ Stimmt. Aber zum Vergleich: 100 Gramm Pommes frites kommen auf 2,5 Gramm Ballaststoffe - Eisbergsalat hingegen im Schnitt nur auf 1,8 Gramm.

Wer sich gesund ernähren will, sollte lieber zu Tomaten oder Weißkohl greifen.

Salat hat ja nicht einmal Geschmack – er besteht zu ca. 95 Prozent aus Wasser.

Schließlich schmecken die grünen Blätter erst mit einem würzigen Dressing. Und das kann für die Leute, die mit Salat abnehmen wollen, zur Falle werden: Ein richtig gutes Dressing addiert die geringe Kalorienzahl von Salatblättern (zum Vergleich: 100 Gramm Eisbergsalat haben ca. 13 Kalorien, 100g Pommes ca. 250 Kalorien, 100g Joghurt-Dressing ca. 200 Kalorien) oft locker wieder auf. Abnehmen mit Genuss? Vergiss es!

Erhöhter Salatkonsum ist auch nicht gut für die Umwelt: Er verschwendet wertvolle Ressourcen. Unser Salat wird meist aus dem Ausland importiert, vor allem im Winter. Wichtigster Lieferant ist Spanien. Dort werden die Felder für unsere nährstoffarmen Salatköpfe mit Wasser aus unterirdischen Reservoiren bewässert. Der Wasserstand sinkt schon seit Jahren, Meerwasser dringt nach und versalzt das Trinkwasser.

Grund genug, beim nächsten Restaurantbesuch mal wieder zu Nudeln zu greifen.


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