POLITIK
24/08/2015 06:56 CEST | Aktualisiert 24/08/2015 07:04 CEST

Varoufakis, Heidenau, Palmyra: Das müsst ihr heute wissen

dpa
Der ehemalige griechische Finanzminister Varoufakis

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

für einen schnellen Start in die Woche - hier unsere Nachrichten-Zusammenfassung.

Das ist passiert ...

Wieder Krawalle in Heidenau: In der Nähe der Asylunterkunft im sächsischen Heidenau ist es in der Nacht wieder zu gewalttätigen Übergriffen gekommen - diesmal von Seiten der linken Antifa. Beobachter sprachen von einigen Verletzten. Angehörige der Antifa-Szene hatten eine Gruppe von Menschen angegriffen, die sie offensichtlich dem rechten Spektrum zuordneten.

Varoufakis sagt "Nein danke!": Der frühere griechische Finanzminister wird sich nicht den abtrünnigen Syriza-Abgeordneten anschließen, die eine neue Linkspartei unter dem Namen Einheit des Volkes gegründet haben. "Ich mag sie, und ich glaube, sie mögen mich. Aber ich glaube, unter politischen Gesichtspunkten sind wir zu weit auseinander. Es wäre keine sinnvolle Kombination“, sagte Varoufakis im Interview mit der "Welt".

Weitere Zerstörungen in Palmyra: Nach Angaben von Aktivisten hat der Islamische Staat den fast 2000 Jahre alten Baalschamin-Tempel in der syrischen Ruinenstadt zerstört. Der gebürtig aus Palmyra stammende Aktivist Osama al-Chatib sprach davon, dass die Stätte am Sonntag von den Terroristen zerstört worden sei.

Die Linke bezeichnet die EU als undemokratisch. Sämtliche EU-Institutionen seien demokratisch nicht legitimiert, sagte der Parteivorsitzende Bernd Riexinger, der "Welt". "Und wenn man sich die Rolle der EZB in Griechenland anschaut, die Syriza erpresste, weil sie damit gedroht hat, den Geldzufluss nach Griechenland zu stoppen, heißt das, wir müssen über eine radikale Erneuerung der EU-Institutionen reden.“

Es wird Neuwahlen in der Türkei geben. Rund zehn Wochen nach der Parlamentswahl ist in der die Frist zur Regierungsbildung am Sonntag abgelaufen. Der offizielle Aufruf zu Neuwahlen wird am Montag erwartet. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte schon am Freitag angekündigt, dass voraussichtlich am 1. November ein neues Parlament gewählt wird.

Und das wird passieren ...

  • Nach den rassistischen Ausschreitungen im sächsischen Heidenau will Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) heute die dortige Flüchtlings-Notunterkunft besuchen.
  • Mit einem Spitzentreffen im Kanzleramt will Deutschland neue Bewegung in die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts bringen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dazu den französischen Präsidenten François Hollande und den ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko für Montag nach Berlin eingeladen.
  • Frankreichs Präsident François Hollande empfängt nach der Attacke in einem Thalys-Zug am Montagvormittag die Männer, die den Bewaffneten überwältigten. Hollande wolle ihnen im Pariser Élysée-Palast die "Dankbarkeit Frankreichs" ausdrücken.

Viel Erfolg wünscht Eure Huffington Post!

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