LIFESTYLE
23/08/2015 12:53 CEST | Aktualisiert 24/08/2015 10:03 CEST

Eine Mutter fleht: Seht euch dieses Foto an

Darcy McQueeney wendet sich auf ihrer Facebook-Seite mit einer flehenden Bitte an ihre Freunde und Bekannten. Ihr Anliegen: Wir sollen uns alle ein Foto ansehen.

Das Bild zeigt ihren dreieinhalb Jahre alten Sohn, dem etwas Furchtbares passiert ist. Etwas, von dem die meisten Menschen nicht ahnen, dass es lebensgefährlich für ein Kind sein kann. Es geht um einen Sprung in den Pool.

Darcy McQueeney schildert ihre eigenen Erlebnisse in dem Beitrag so:

"Bitte schaut euch dieses Foto genau an. Das ist mein dreieinhalb Jahre alter Sohn, wie er bewusstlos in einem Krankenhausbett liegt. Weniger als sechs Stunden nachdem er in den Pool gesprungen war. Er war nicht einmal dreißig Sekunden drin. Er wurde von zwei nüchternen, erwachsenen Personen, die wenige Meter vom Becken entfernt waren, dabei beaufsichtig. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum er noch am Leben ist. Weil er schnell aus dem Wasser gezogen wurde. Trotzdem haben diese wenigen Sekunden ausgereicht, dass er Wasser einatmete. Das Wasser, das er eingeatmet hatte, sorgte dafür, dass er plötzlich Fieber bekam und wahrscheinlich durch einen Krampfanfall das Bewusstsein verlor. Nach dem Zwischenfall sprach er normal und aß auch, aber Stunden später ging es bergab. Alle Menschen, die wir auf der pädiatrischen Intensivstation trafen, sagten uns, wie unfassbar viel Glück er hatte, dass er noch lebte. Nicht nur, weil er nicht gleich ertrunken war, sondern weil das Risiko des trockenen Ertrinkens unfglaublich groß war. Obwohl er nach dem Unfall aß und sprach und scheinbar wohlauf war, ging es ihm tatsächlich überhaupt NICHT gut. Wassersicherheit sollte für alle eine oberste Priorität sein. Lasst eure Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe von irgendeiner Wasserquelle. Selbst wenn ihr alle diese Regeln befolgt, passieren Unfälle. Selbst wenn die Kleinen nach einem Unfall im Wasser scheinbar wohlauf sind, bringt sie bitte ins Krankenhaus. Was, wenn wir angenommen hätten, dass alles in Ordnung ist und ihn ins Bett gebracht hätten? Ich weiß nicht, wie ich das genug betonen soll. Die Schwester auf der Kinderintensivstation hat uns gebeten, unsere Erfahrungen zu nutzen, um Wissen zu verbreiten. Mein Sohn hat alle überrascht und sich in Rekordzeit erholt, aber er hatte Glück. Bitte verbreitet euer Wissen und macht allen klar, wie wichtig es ist, Wassersicherheit ernst zu nehmen und Kinder untersuchen zu lassen, wenn sie beinahe ertrunken wären."

Please take a good look at this photo. This is my 3.5 year old laying unresponsive in a hospital bed less than six hours...

Posted by Darcy McQueeney on Samstag, 15. August 2015

Des Weiteren verweist Darcy auf einen Artikel der amerikanischen Huffington Post, der sich mit genau diesem Phänomen beschäftigt.

Einen deutschen Artikel über alles, was Eltern zum Thema trockenes Ertrinken wissen sollten, gibt es hier.

Trockenes Ertrinken ist eine häufige Todesursache bei Kleinkindern, über die alle Eltern unbedingt bescheid wissen sollten, um ihre Kleinen schützen zu können.



Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Heldenhafte Rettungstat: Ein Kind drohte im prall gefüllten Freibad zu ertrinken. Doch dann kam der Auftritt der Bademeisterin

Hier geht es zurück zur Startseite

Gesponsert von Knappschaft